FOTO: © Flavio Karrer

PLATTENBAUTEN – INSELN DER GEGENWART

Das sagt der/die Veranstalter:in:

In der DDR lebte jede*r Vierte in der Platte. Für die einen stehen sie heute für Tristesse und sozialen Abstieg. Die anderen verteidigen sie und damit auch ihre Biografien und Erinnerungen. Plattenbausiedlungen sind wegen der Einfachheit des modularen Bauens extrem verbreitet. Es gab sie so ähnlich auf der ganzen Welt. Vier Performer*innen erzählen die globale Geschichte einer als hässlich geltenden Bauweise und über die Erfahrung mit Plattenbauten an Orten wie Sansibar, Dresden, Hong Kong und Moskau.   Sarah Methner und Maximilian Hanisch wurden beide kurz vor der Wende in Ost-Berlin bzw. Dresden geboren. Die DDR prägte zwar ihre Identität, das Land selbst kennen sie aber nur aus Erzählungen. So entstand die Idee, etwas scheinbar genuin Ostdeutsches zum Zentrum ihrer Inszenierung zu machen. In der Recherche tauchten dann Platten in immer neuen Variationen und Ländern auf. Die bildstarke Inszenierung arbeitet mit einem internationalen Team und fragt: Kann die weltweite Austauschbarkeit und Ähnlichkeit der Plattenbauten eine Chance sein, Heimat und Identität neu zu denken und Geschichte länderübergreifend zu schreiben? Englisch mit deutschen Untertiteln

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