FOTO: © Kristina Dreit

KRISTINA + KAROLINA DREIT, ANNA TRZPIS-MCLEAN: FASHIONSHOW: WORKING CLASS DAUGHTERS

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Ein Auto steht da. Kofferraum offen. Das Radio läuft. Frauen* und Queers sprechen. Und sie sprechen über Klasse. Ausgehend von Interviews verhandelt die Installation Fashionshow: Working Class Daughters Fragen von Klasse, Geschlecht und Migration. Dabei wird die eigene Rolle als u. a. Working Class Academic reflektiert – und fast schon nebenbei erschließen sich die Verschränkungen und Verknüpfungen zu anderen Identitäts- und Strukturkategorien. Die Installation basiert auf einer vorangegangenen Performance und der dafür eigens entworfenen T-Shirt-Kollektion und greift Bilder ost-europäischer Märkte und informellen Handels auf. Subtil nimmt sie Bezug auf ein aktuelles Phänomen, bei dem sogenannte „Workwear“, also Arbeitskleidung, in High-Fashion-Kontexten Einzug hält. What's classy if you're rich, but trashy if you're poor? * Working Class Daughters spricht von Frauen und meint damit alle, die sich selbst als solche identifizieren und/oder so gelesen werden und strukturell als Frauen diskriminiert werden. Das muss nichts über die geschlechtliche Identität jeder:s einzelnen aussagen. WORKING CLASS DAUGHTERS ist ein Arbeitszyklus zu den Verknüpfungen von Klasse, Geschlecht und Migration, an denen Kristina Dreit, Karolina Dreit, Anna Trzpis-Mclean seit 2018 arbeiten. Ausgehend von (eigenen) post-sowjetischen Migrationserfahrungen und einer langen Freund:innen- und Schwestern*schaft interessiert sie v. a. (biografische) Geschichten, die unsichtbar bleiben oder kaum eine Stimme finden, sowie historische und aktuelle Bezüge zu Arbeit und Arbeitskämpfen.  Die Installation besteht aus einer Ausstellung sowie einem Hörstück und einer Audiodeskription in deutscher Sprache. Das Hörstück dauert 35 Minuten. Die Audiodeskription dauert 12 Minuten. Hörstück und Audiodeskription können über das eigene Smartphone und Kopfhörer angehört werden. Alternativ stehen Abspielgeräte und Kopfhörer bereit. Vor Ort gibt es Sitzmöglichkeiten in Form von Hockern. Vor Ort beantwortet unser Abenddienst gern weitere Fragen. Bei Fragen vorab wenden Sie sich gern an Gina Jeske unter jeske@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 35.

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