FOTO: © Vincent Stefan

WELTCLUBHAUPTSTADT

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Berlin avancierte nach dem Mauerfall zur Weltclubhauptstadt. Die Clubszene wurde zum berühmten Aushängeschild der Stadt. 30 Jahre lange haben sich Ost und West auf dem Dancefloor vereinigt… dann kam der Lockdown. In einem Mix von Videos, Beats und Insider-Gesprächen erzählt die Open-Air-Show von der glorreichen Vergangenheit, der tristen Gegenwart und der ungewissen Zukunft der Berliner Clubs.   Nach 1989 gab es plötzlich diesen großen, noch undefinierten urbanen Raum. Man ging, ganz wörtlich, in den Untergrund: der Tresor war ein Tresor, der Bunker ein Bunker, das E-Werk ein E-Werk. Eine Bar und ein DJ-Pult rein, fertig. Aus Gesprächen mit Ex-Dealern, DJs, Türstehern und Clubgrößen wie Dimitri Hegemann, Carlo Nogossek, Mark Reeder, Namito u.v.a. inszeniert Autor und Regisseur Fabian Gerhardt ein multimediales Konzert über jenen „Kosmos aus Pop-Musik, Hedonismus, guten Drogen, coolem Wissen und urbanem Leben“ (Diedrichsen).   Heute sind die Clubs nicht nur für viele unverzichtbarer Teil eines Lebensgefühls, sondern als Kreativbranche auch wichtiger Wirtschaftszweig - mit Brandschutz, Bauverordnung und Mindestlohn. Doch Ecstasy, die Vielfalt elektronischer Musik und keine Sperrstunde sind geblieben.   Direkt vor dem TD wird die Fassade des Podewil, einst Ort des angesagtesten Jugendclubs der DDR, zur großen VJ-Leinwand, während die den Text begleitende Live-Musik die Gewissheit verstärkt, dass das Tanzen trotz allem niemals aufhören wird…

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