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Podewil

Venue

Klosterstraße 68, 10179 Berlin
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Der Ort, an dem sich heute das Podewil’sche Palais befindet, war im Laufe seiner Geschichte starken Veränderungen unterworfen. Die Klostertraße ist eine der ältesten Straßen Berlins. Man weiß zumin... Read more


Program

Podewil

Klosterstraße 68, 10179 Berlin

Der Ort, an dem sich heute das Podewil’sche Palais befindet, war im Laufe seiner Geschichte starken Veränderungen unterworfen. Die Klostertraße ist eine der ältesten Straßen Berlins. Man weiß zumindest von zwei Vorgängergebäuden, die noch vor dem Barockbau, wie er gegenwärtig an dieser Stelle steht, existierten.

Die ersten Aufbaustunden leisteten Jugendliche 1951, als in Berlin die III. Weltfestspiele der Jugend und Studenten stattfanden. Der Magistrat beschloss daraufhin den Wiederaufbau zu einem "Haus der Jugend" und plante dort auch die Unterbringung des Landesvorstandes der Freien Deutschen Jugend (Land Brandenburg). Das Erdgeschoß erhielt eine großräumige Halle, darüber wurde ein zweigeschossiger Saal angeordnet. Auf den Wiederaufbau des weitgehend zerstörten inneren Seitenflügels wurde verzichtet. Anlässlich des 8. Geburtstages der FDJ am 7. März 1954 übergab der Oberbürgermeister Ost-Berlins, Friedrich Ebert, das "Zentrale Klubhaus der Jugend" an die "Freie Deutsche Jugend der Hauptstadt Deutschlands" mit dem Wunsch zur "Nutzung für den Frieden".

1959 wurde das Zentrale Klubhaus mit dem Kultur- und Sportclub an der Stalinallee zum "Zentralen Klub der Jugend und Sportler Berlin" vereint und hieß seitdem "Haus der jungen Talente". Ein Brand vernichtete nach einer Veranstaltung am 20. Februar 1966 den Saal und die darüberliegende Holzdachkonstruktion. Die Wiedereröffnung am 2. Oktober 1970 war der Auftakt für zwei weitere Jahrzehnte erfolgreicher Kulturarbeit. Besondere Bekanntheit erlangte das HdjT als Organisations- und Veranstaltungsort des „Festivals des politischen Liedes“ und als wichtige Heimstätte des DDR-Jazz. Auf Beschluss der Berliner Landesregierung wurde es zwei Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung geschlossen.

Im Oktober 1991 bezog die gerade gegründete landeseigene Berliner Kulturveranstaltungs-GmbH (BKV) das Gebäude. Die Gesellschaft wurde als Einrichtung für die Organisation und Koordination von Kulturaustauschprojekten der Stadt Berlin mit Partnern im Ausland gegründet und war Betreiber der Spielstätten Theater am Halleschen Ufer, Podewil und Schaubude Berlin. Das Theater am Halleschen Ufer (heute HAU 2) ging mit der Eröffnung der HAU-Bühnen im Oktober 2003 in deren Trägerschaft über. Das Podewil – Zentrum für aktuelle Künste entwickelte sich in den 12 Jahren seines Bestehens zur international anerkannten Adresse für Tanz, Neue Musik, Theater/Performance und Medienkunst.


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