Bebelplatz

Der Bebelplatz ist ein Stadtplatz im Berliner Ortsteil Mitte. Er bildete die zentrale Achse des von König Friedrich II. (den Großen) entworfenen Forum Fridericianum und führte nach dem Bau der Königlichen Hofoper (heutige Staatsoper Unter den Linden) zunächst den Namen Platz am Opernhaus. Ab 1910 hieß er Kaiser-Franz-Joseph-Platz nach dem österreichischen Kaiser Franz Joseph I., wurde jedoch umgangssprachlich weiter Opernplatz genannt. Seit dem 31. August 1947 ist er nach dem SPD-Politiker August Bebel (1840–1913) benannt. Der Nordteil des damaligen Franz-Joseph-Platzes wurde 1936 bei der Verlängerung des Boulevards Unter den Linden vom Reiterstandbild Friedrichs des Großen bis zur Schloßbrücke in den Linden-Boulevard einbezogen, sodass sich das Areal heute als zwei Plätze östlich und westlich des Opernhauses darstellt.Die südliche Begrenzung ist die Behrenstraße mit der Sankt-Hedwigs-Kathedrale. Rund um den Platz, dessen historische Bebauung im Zweiten Weltkrieg stark zerstört wurde, liegen Alte Bibliothek, Altes Palais und Prinzessinnenpalais. Die in der Nachkriegszeit erstellten Bauten erhielten entsprechende historische Fassaden. Das Gebäudeensemble rund um den Platz steht heute unter Denkmalschutz.
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