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Useless Dog • Filmvortrag mit Cord Riechelmann

Theater

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Eine Hündin, gezüchtet, großgezogen und gehalten, um sich als Schafhüterin nützlich zu machen, kann beim Anblick von Schafen nicht anders, als wegzulaufen. Die Hündin hat Angst vor Schafen, was ihren Tag aber nicht weiter beeinträchtigt. Schlafen kann sie weiterhin gut, lange und wo es ihr gerade passt. Der irische Bauer, auf dessen Hof die Hündin lebt, findet dafür deutliche Worte. Das Tier könne wirklich nichts und sei zu nichts gut. Gemocht wird es trotzdem oder am Ende, nachdem alle Nützlichkeitserwägungen vor dem Verhalten des Tieres zusammengebrochen waren, eventuell auch gerade deshalb. Am Beispiel des Kurzfilms „Useless Dog“ des irischen Regisseurs Ken Wardrop lassen sich die Besonderheiten dieses Tier-Mensch-Verhältnisses gut, weil vom Ort eines nur scheinbar trägen Widerstandes aus, ins Allgemeine des Menschen-Tiere-Vernutzungsverhältnisses überführen. Vielleicht gerade, um im tierischen Widerstand eine unnütze Strategie zu erkennen , die zum Verbündeten im Kampf gegen die „natürliche Macht“ (Claude Lévi-Strauss) im Alltag werden kann.

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