UN:IMAGINABLE – OUR HISTORIES IN CONVERSATION

Theater Kunst Neueröffnung Tanz

Das sagt der/die Veranstalter:in:

UN:IMAGINABLE -  our histories in conversation

_a musical documentary performance on the soundtracks of war_

UN:IMAGINABLE ist eine außergewöhnliche Theaterproduktion, die aus der gelebten Realität von Trauma, Krieg, Ausgrenzung und Exil entstanden ist. Die Genozide der 1990er Jahre in Ruanda und auf dem Balkan erschütterten die Welt - und zählen bis heute zu den blutigsten Ereignissen der modernen Geschichte. Die Berichte und Geschichten davon haben nichts an Bedeutung eingebüßt. Viele Menschen sind damals aus ihrem Heimatland geflohen und einige von ihnen leben seitdem in Deutschland, dem der Status eines „Paradieses" zugeschrieben wurde.

Solange unerzählte Geschichte verleugnet wird, kann sich eine Gesellschaft nicht wirklich aus Angst und Hass befreien, was nur zu weiteren Konflikten führt. UN:IMAGINABLE spiegelt die Banalität des Bösen und seine Verbindung zum alltäglichen Leben wider, indem es sich mit der Stunde des Todes im Leben von Opfern und Tätern befasst.

"In einem monochromen Universum, das die Verheißungen der Ungewissheit ergreift, liegt die Zukunft vor uns wie ein ungeschriebenes Buch. Wir müssen uns alle gemeinsam überlegen, was wir jetzt ändern können." - Hope Azeda

UN:IMAGINABLE ist ein transnationales dokumentarisches Musiktheater, das verschiedene Formen der Heilung in den Bereichen von sich wiederholender Geschichte, von Krieg, Völkermord und vom Leben in der Diaspora erforscht. Nach intensiven, gemeinsam erlebten Wochen des Teilens, des Austauschs und des Lernens tragen mehr als 20 Menschen aus sechs Ländern gemeinsam zu einem multimedialen und analogen Erlebnis bei, in dem zutiefst menschliche Geschichten erzählt werden.

UN:IMAGINABLE wird produziert von Oyoun Berlin, Mashirika Performing Arts and Media Company Rwanda und Sarajevo War Theatre Bosnia-Herzegovina.

Gefördert im Fonds TURN2 der Kulturstiftung des Bundes und von derBeauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Heinrich-Böll-Stiftung.

18:00 h: Empfang (Café)

19:15 h: Präsentation und Einführung mit ShaNon Bobinger & Melina Borcak (Halle)

19:30 h: Weltpremiere

Sprache: Englisch 

Tickets hier 

Konzept, Regie, Text: Hope Azeda

Konzept, Komposition: Konstantin Dupelius

Konzept, Komposition, Text: Nedim Zlatar

Text: Benjamin Bajramović, Tete Loeper

Kostüme: Justine Loddenkemper

Dramaturgie & Skript: Emina Omerović

Performance: Benjamin Bajramović, Snežana Bogićević, Konstantin Dupelius, Peace Jolis, Moise Mutangana, Jihadi Niyonkuru, Leonardo Šarić, Donia Sbika, Adolatha Uwineza, Nedim Zlatar

Workshops, Digital Library: Yves Mdagano, Francois Byemba, Marc Ngabo, Arthur Kisitu, Landry Nguetsa, Yannick Ndoli: 

Produktionsmanagement: Ihisa Theresa Adelio

Produktionsassistenz: Innocent Munyeshuri

Fundraising: Nina Martin, Sophia Schmidt 

Kuration: Louna Sbou

Collage: Duduetsang Lamola (@blk.banaana)

Das Diskursprogramm zu UN:IMAGINABLE und alle weiteren Aufführungstermine finden sich hier

Location

Oyoun
Lucy-Lameck-Str. 32
12049 Berlin

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