FOTO: © Earl Records

Unheard Stories – hört ihr uns?

Konzert & Musik Klassik

Das sagt der/die Veranstalter:in:

„Das Studio und die Gruppe wurden zu meiner kleinen anderen Welt, Comfort Zone, meinem kreativen Space. So Musik machen zu können, die Möglichkeit einen eigenen Song aufzunehmen, hätte ich mir niemals erträumt.“ – Eva-Lotta Trojandt, Workshopteilnehmerin

Jugendliche hatten es besonders in den letzten beiden Jahren schwer, sich Gehör in unserer Gesellschaft zu verschaffen. Während der Lockdowns wurde viel über die Situation in Schulen und die Lage der Jugendlichen diskutiert – doch zwischen Homeschooling und Isolation kamen sie selbst kaum zu Wort. Was bewegt die Jugendlichen heute? Inwiefern hat sich ihr Leben durch die Pandemie verändert? Welche Ängste, Zweifel aber auch Hoffnungen haben sie für die Zukunft?

Im Sommer initiierte und veranstaltete das junge Musikkollektiv Earl Records zusammen mit „Stark gemacht!“ und zahlreichen anderen Unterstützern Musikworkshops für junge Menschen in Berlin. Unter dem Titel „Die Stimme der Jugend/The Voice of Youth“ schrieben und komponierten die 24 Teilnehmer*innen im Alter von 13 bis 21 Jahren eigene Songs. Am Ende des Projekts wurden die Lieder in einem Studio aufgenommen. In diesen Liedern kommen die Gedanken und Gefühle der Jugendlichen zum Ausdruck, sie erzählen individuelle und kollektive Geschichten über die Zeit während der Pandemie und des letzten Jahres.

Die Deutsche Oper Berlin bittet diese jungen Menschen nun auf die große Bühne. In Kooperation mit dem Jungen Chor und dem Kinderchor der Deutschen Oper Berlin bringen sie ihre Songs neben ausgewählten Stücken des Chorrepertoires des 20. und 21. Jahrhunderts zur Aufführung. Der Abend „Unheard Stories – hört ihr uns?“ ist eine Einladung der Deutschen Oper Berlin und Earl Records an Menschen jeglichen Alters, die Geschichten, Fragen und Gedanken dieser jungen Menschen zu hören und Anteil zu nehmen an ihrer Lebensrealität. Ihrer Kreativität und ihren Perspektiven auf ihre eigene Zukunft lässt der Abend das letzte Wort.

Unter der Schirmherrschaft von Kultursenator Dr. Klaus Lederer

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