FOTO: © Marie-Laure Briane

UNDINE – EIN TRAUMBALLETT

TAGESTIPP 2G+ Theater

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Undine, Rusalka, Melusine, die kleine Seejungfrau – das Motiv der (unmöglichen) Verbindung zwischen Mensch und Wasserwesen fasziniert seit jeher. Kein Wunder, denn ob Nixe oder Wassernymphe – sie verkörpert eine der stärksten Triebfedern der menschlichen Natur: die Sehnsucht nach dem Unerreichbaren. Diese Sehnsucht bringt einerseits die Seejungfrau dazu, ihren Fischschwanz abzulegen und unter den Menschen zu leben, um eine Seele zu erringen. Zugleich verliert sie mit dem Merkmal des Tierisch-Unheimlichen auch das Faszinosum, das sie in der Wahrnehmung der Menschen so begehrenswert macht – obwohl oder gerade weil der Mensch seinerseits weiß, dass ein Leben unter Wasser für ihn unmöglich wäre.

Karl Alfred Schreiner greift anhand des Undine-Stoffes die Fragen auf, die seit der Romantik bis zu Disneys "Arielle, die Meerjungfrau" fortwirken und Komponisten des 19. wie auch des 20. Jahrhunderts gleichermaßen beschäftigten: den gegensätzlichen Wunsch, anders zu sein und doch dazuzugehören, ebenso wie die scheinbar paradoxe Verknüpfung seelischer Sehnsucht mit erotischem Begehren oder den menschlichen Traum von einer anderen Welt.

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