FOTO: © Roberto Duarte

Träumerei des Verschwindens

Theater Tanz

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Körper im Wandel: „Träumerei des Verschwindens“ ist ein Tanzstück, das die Haut als Membran für einen oder mehrere Körper erforscht. Die choreografische Arbeit konzentriert sich auf den Körper und seine Plastizität, Texturen und Grenzen — und auf die synästhetische Verfügbarkeit und Fähigkeit, die unsere Körper haben, um sich selbst kontinuierlich zu transformieren. Fünf nackte Tänzer*innen, die über die gesamte Performance hinweg mit dem Kopf in Kontakt mit dem Boden stehen, entwickeln eine spezifische Bewegungsqualität, die auf Verrenkungen beruht und in einem langsamen Tempo ausgeführt werden. Die individuellen Konturen der Performer*innen verschwimmen zunehmend, bilden neue Figuren nach und erfinden sich selbst in einer unendlichen amorphen Konfiguration neu...

 

Kombiticket mit Deva Schuberts "Sisters of Algolore": https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1773741

 

Cast

Idee, Konzept und Choreografie - Künstlerische Leitung: Lina Gómez

Tanz und Co-Kreation: Julek Kreutzer, Diethild Meier, Bella Hager, Camille Chapon und Felipe Fizkal

Musik und Co-Kreation: Michelangelo Contini und Gearóid Ua Laoghaire

Stimme: Maja Olenderek

Sound collaboration: Ignacio Villa

Lichtdesign: Bruno Pocheron

Dramaturgische Beratung: Thomas Schaupp

Produktionsleitung: M.i.C.A. - Movement in Contemporary Art

Künstler*innen, die an der Version von 2015 beteiligt waren: Jacques André Dupont, Christina Wüstenhagen, Joshua Wicke

 

Die in Kolumbien geborene Choreografin und Tänzerin Lina Gómez studierte Tanz und Theater in Sao Paulo/ Brasilien. Ihren Master in Choreografie erhielt sie am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin, wo sie heute lebt. Für ihr Gruppenstück „A Passo di Mulo“ (2018) erhielt sie eine Förderung der Berliner Senatsverwaltung sowie eine Wiederaufnahmeförderung 2019. Ihre Arbeit „Restraint“ wurde an verschiedenen Orten in Europa präsentiert und war Teil der europäischen Tanzplattform „Aerowaves Twenty19“. Das Goethe-Institut ermöglichte ihr Aufenthalte in Chile, Uruguay, Indien und Japan. 2020 war Gómez im Rahmen des Programms „Body Time Space“ Residentin im radialsystem. Sie ist Stipendiatin des Pilotprojektes Tanzpraxis 2020/2021 der Berliner Senatsverwaltung und erhielt die Förderung Dis-tanz-solo 2021 des Dachverbandes Tanz Deutschland. Als Tänzerin und Performerin arbeitet Lina Gómez unter anderem mit Tino Sehgal, Yoshiko Chuma, Edson Fernandes und Jorge Garcia.

Bella Hager ist Tänzerin, Choreografin und Politikwissenschaftlerin. 2017 vom Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT Berlin) graduiert, erhielt sie 2019 das Elsa Neumann-Stipendium für künst-lerischen Nachwuchs. In ihren Arbeiten beschäftigt sich Hager mit gesellschaftlicher Veränderung durch physisches Umdenken. Sie performt seit 2013 für diverse Künstler*innen, wie Dewey Dell, Lina Gómez, Nevin Aladağ, Wura Ogunji, Sungeun Kim, Julek Kreutzer, Ashkan Afsharian.

Camille Chapon aka Jofe D'mahl beschäftigt sich mit Bewegung, Rhythmus und Klang an der Schnittstelle zwischen Performance, Bildender Kunst und Pädagogik. Er schloss den Master of Fine Arts in Frankreich sowie einen Bachelor am HZT Berlin ab. Er arbeitet als Regisseur, Kurator und Moderator sowie als Tänzer mit verschiede-nen Choreograf*innen und unterrichtet Improvisationsworkshops für Kinder und Erwachsene.

Diethild Meier ist freiberufliche Tanzkünstlerin. Sie studierte am HZT Berlin und wirkte in vielen Tanzproduktionen der freien Szene mit. Eine enge Zusammenarbeit als Tänzerin und Co-Creatorin ent-wickelte sie mit den Choreografinnen Lina Gómez und Mirjam Gurt-ner. Meier ist Stipendiatin des Pilotprojekt Tanzpraxis 2020/2021 der Berliner Senatsverwaltung und erhielt die Förderung #TakeCare 2021 des Fonds Darstellende Künste. Sie arbeitet als Produktionslei-terin für mehrere Berliner Künstler*innen und co-kuratiert das A.PART-Festival.

Felipe Soto / Felipe Fizkal ist ein chilenischer Tanzkünstler und lebt in Berlin. Er studierte Tanz und Kunst an der Universität von Chile und leitete dort bis 2017 das Felipe Fizkal independence dance Project. 2019 war er Mitbegründer von „Tanz Den Widerstand“, einem queeren Tanzkollektiv für Menschen mit Behinderung und Migrationshintergrund in Berlin. Derzeit arbeitet Soto als Tänzer und Performer europaweit für verschiedene Regisseure und als Lehrer für zeitgenössischen Tanz und Improvisation in Berlin.

Julek Kreutzer ist eine in Berlin lebende Tänzerin und Choreografin. Sie studierte am HZT Berlin, ist Gründungsmitglied des Vereins Tänzer ohne Grenzen e.V. und arbeitete mit verschiedenen Choreo-grafinnen. Kreutzer co-kuratiert seit 2020 das Festival A.PART. Sie ist Stipendiatin des Pilotprojekts Tanzpraxis 2020/21 des Berliner Senats, DanceWeber in 2021 und Teil des internationalen Residenzprogramms DanceMe in 2021/22.

Michelangelo Contini studierte Musik und Kunst in Bologna und lebt seit 2002 in Berlin. Parallel zu seiner Arbeit als Maler wirkt er als Musiker und Komponist an verschiedenen Musik- und Performance-projekten mit. 2007 gründete er zusammen mit dem dänischen Maler Trine Bork Kristensen das Projekt Space II, II // I als Plattform für bildende Künstler*innen. Als Komponist und Performer arbeitete er mit Lina Gómez in „Träumerei des Verschwindens”, „STAUB [Poeira Surda]”, „A Passo di Mulo“ und „Restraint“.

Der Musiker Gearóid Ua Laoghaire wurde in Irland geboren und lebt in Berlin. Mit einem familiären Hintergrund aus der traditionellen irischen Musik interessierte er sich früh für unterschiedliche Musikstile. Er spielt und komponiert Musik für Theaterstücke, Tanzproduktionen, TV-Programme und Bands.

Bruno Pocheron studierte Bildende Kunst in Frankreich und lebt in Berlin. Er arbeitet international als Lichtdesigner sowie als technischer Leiter, Bühnenbildner und Sounddesigner. Derzeit ist er an Projekten u.a. von Mette Edvardsen (Oslo), Alix Eynaudi (Wien), Lina Gomez (Berlin), Nikolina Komljenovic (Zagreb) involviert. Er entwickelt Software-Interfaces in PureData und vvvv, die eine fließende Kommunikation zwischen Licht, Ton und Video ermöglichen und erforscht die dramaturgische Wirkung dieser Elemente.

Thomas Schaupp ist Tanzdramaturg und Kurator. Seit 2010 arbeitet er international mit Choreograph*innen zusammen, aktuell mit Künstler*innen wie Anne Mareike Hess, Lina Gómez, Natascha Moschini & Marie Popall sowie Ginevra Panzetti & Enrico Ticconi. Schaupp ist international tätig als assoziierter Dramaturg bei Festivals und Residenzprogrammen, Berater in Mentoring-Programmen, Workshopleiter und Kurator. Schaupp ist Gastdozent an der Isländischen Universität der Künste in Reykjavík.

 

Location

Radialsystem
Holzmarktstr. 33
10243 Berlin

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