FOTO: © Folkert Uhde Konzertdesign

TETRA BACH: Goldberg-Variationen

Konzert & Musik Art

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Drei Expert:innen der Barockmusik wagen sich an den heiligen Gral der Cembalo-Musik: die Goldberg-Variationen. Umgeben von einer Surround-Installation und nah am Publikum durchschreitet das Ensemble Urban Strings den Kosmos von Bachs Variationen und zeigt, wie lebendig diese Kompositionen gehört werden können. Die Nutzung elektronischer Hilfsmittel im Sinne von Immersivität oder verbesserter Hörbarkeit musikalischer Strukturen waren im Bereich der Alten Musik bislang völlig unüblich. Nach der erfolgreichen Premiere bei den Köthener Bachfesttagen 2018 sowie Aufführungen im Berliner Radialsystem und beim Düsseldorf Festival ist diese Bearbeitung nun noch einmal in der Villa Elisabeth in Berlin zu erleben.

Die „Goldberg-Variationen“, ein aus 30 Variationen bestehender Zyklus, erschienen zwischen 1731 und 1741, zählen zu J.S. Bachs bekanntesten Werken. Die Fassung des Ensembles Urban Strings untersucht die eigentlich für Cembalo konzipierte Musik auf ihren emotionalen Gehalt. Sie bedient sich dafür vielfältiger Instrumentierungsmöglichkeiten, punktueller Klangverstärkung sowie Soundscapes, Licht und Video und lässt so für jede Variation verschiedene innere und äußere Bilder entstehen.

Das Werk gehört zur Reihe TETRA BACH, die vier Abende zu Solokompositionen von Johann Sebastian Bach präsentiert, drei davon für Violine und einen mit den nicht minder berühmten Goldberg-Variationen für Cembalo. In allen diesen vier Projekten geht es darum, für diese herausragenden Kompositionen einen neuen Raum zu öffnen, einen eigens abgestimmten Rahmen zu kreieren, der sie in ihrem emotionalen Gehalt neu hören und neu erleben lässt.

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