FOTO: © Jay Discher

Submusik aus dem Schrotthaufen der Geschichte #2/#3

Theater Performance

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Vibrator / Werkzeugkasten / kaputte Zithern / Basstrommel / Becken / Spanngurt-Gitarre / Orgel / Gießkannengeige / Wasserschüssel / Diktiergeräte / Draht / Stimmen / analoges Echogerät / Klangobjekte aus Metall, Papier, Holz, Plastik, Textil, Luft und Wasser / Frequenzmodulation...

Aber mit welchem Zeug wir spielen ist zweitrangig. Wir spielen mit dem was uns der Zufall schenkt bzw. mit dem was wir finden (auf dem Schrotthaufen der/unserer Geschichte).

Alles was uns in die Hände fällt, kann zu Material reduziert werden, zu Rohstoff, frei gegenüber dem gewohnten Verwendungszweck, oder den Techniken konventioneller Spielweisen. Wir limitieren die Klangmedien und ignorieren den kapitalistisch-technologischen Musikalienmarkt. Wir begreifen uns nicht als Musiker, sondern als Klang-Bild-Hauer. Unsere Kompositionen sind extrem subjektiv und gehorchen keinem Genre. Es gibt keine Stilvorgaben. Unser Leben entscheidet.

Das Experiment ist die konstruierte Situation in der ein (musikalisches) Ereignis entsteht: Die Konstruktion des Ortes, seines Environments, seiner Installationen im Verhältnis zu Psyche, Energien, Gedanken und Ideen der Beteiligten und dem freien Dialog ohne den schlechten Atem apodiktischer Gewissheiten.

Ein Theater der Reinigung, den angehäuften Dreck des Alltags auszuschwitzen...

Ein Spiel mit dem Körper, der gefordert ist das entfesselte Spektrum seiner Möglichkeiten auszuleben.

Wenn wir am Ende bluten, war alles gut.

(U. Moellhusen)

Preisinformation:

10.00 - 15.00€

Location

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