FOTO: © Hendrik Scheel

Stadtflussland Berlin. Ein Landschaftstheater.

TAGESTIPP Verlosung Theater Weekend-Tip

Das sagt der/die Veranstalter:in:

ASK HELMUT & Jungle World präsentieren

STADTFLUSSLAND BERLIN. Ein Landschaftstheater.
Installation, Performance, Musik an und auf der Spree

5. bis 7. November, jeweils 16:00 bis 21:00 Uhr. Eintritt frei!
16:00 Uhr Anlegestation 1: Mercedes Platz / Mühlenstraße
18:00 Uhr Anlegestation 2: Dom-Aquarée / Karl-Liebknecht-Brücke
19:30 Uhr Anlegestation 3: Haus der Kulturen der Welt
 

Wie lassen sich die Beziehungen zwischen den energiehungrigen Städten und den ausgebeuteten Landschaften am Ende des fossilen Zeitalters neu denken, verhandeln und gestalten? Die Spree als natürliche Verbindung zum Lausitzer Kohlerevier ist der ideale Ort, um diese Fragen in Berlin in Szene zu setzen. 
Stadtflussland Berlin lädt angesichts der Herausforderungen des Anthropozäns zum notwendigen Perspektivwechsel ein.

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Ein Schiff wird kommen!

Es bringt Botschaften von verschwundenen Dörfern und Landschaften nach Berlin. Denn die Spree verbindet die Stadt direkt mit diesen ausgekohlten Gebieten in der Lausitz. Und an schlechten Tagen fließt sie rückwärts, weil sie Löcher von der Größe Berlins fluten muss. Das Schiff kommt aber auch mit einem waghalsigen Angebot, das unser Selbstverständnis als Städtebewohner:innen in Frage stellt: Ein Anwerber will Pionier:innen für die Lausitz gewinnen, denn das Neue Große Landschaftstheater (NGLT) sucht vielfältige Formen von Lebendigkeit und braucht vor Ort jede/n nach ihren/seinen Fähigkeiten! Als Vertreter:innen der Stadtgesellschaft nimmt ein Chor das Schiff an den Ufern in Empfang. Erwartungen werden verhandelt und ein Dialog zwischen Stadt und Land versucht. Kann das utopische Potential der transformierten Landschaften am Ende gemeinsam herbei gesungen werden?

Das eigens für die Performance entworfene und in der Rummelsburger Bucht mit der Unterstützung von spree:public gebaute Schiff, wird Anfang November für drei Tage zwischen 16 und 21 Uhr als schwimmende Installation auf der innerstädtischen Spree für Passanten vom Ufer aus sichtbar werden. Mit Durchsagen und Klängen wird es Botschaften der Katastrophe und der anthropozänen Landschaft aus der Lausitz in die Stadt tragen und mit den Städtebewohner:innen am Ufer kommunizieren.
An drei Anlegestellen zwischen Oberbaumbrücke und Regierungsviertel (Mercedes Platz, Dom-Aquarée und Haus der Kulturen der Welt)
findet an jedem dieser Tage jeweils eine circa dreissigminütige Anwerbeperformance statt.

Stadtflussland Berlin fragt danach, wie sich die Beziehungen zwischen den rohstoff- und energiehungrigen Städten und den ausgebeuteten Landschaften am Ende des fossilen Zeitalters neu denken, verhandeln und gestalten lassen. Wie schaut die Stadt aufs Land und wie das Land auf die Stadt? Wie soll das Neuland aussehen und welche Akteure entwerfen es? Die Spree als natürliche Verbindung zum Lausitzer Kohlerevier ist der ideale Ort, um diese Fragen in Berlin in Szene zu setzen und einen Dialog zwischen beiden Räumen in Gang zu setzen. Stadtflussland Berlin lädt angesichts der Herausforderungen des Anthropozäns zum notwendigen Perspektivwechsel ein.

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3G - Veranstaltung. Open Air.

Die Aufführungen finden unter Einhaltung der 3-G-Regeln (geimpft, genesen, negativ getestet) statt. Das Publikum wird gebeten, entsprechende Nachweise zur Veranstaltung mitzubringen, die Abstandsregeln zu beachten, eine Maske zu tragen und sich vom Veranstalter vor Ort registrieren zu lassen.

Die Veranstaltungen sind barrierefrei.

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Mit freundlicher Unterstützung von 
spree:public, Haus der Kulturen der Welt (HKW), Weltwirtschaft am HKW, Mercedes Platz,

BWTS - Berliner Wassertaxi Stadtrundfahrten, Reederei Riedel und der 
Ditoma GmbH

Dank an die Stipendienprogramme der Kulturstiftung des Bundes (Reload) und des Fonds Darstellende Künste e.V. (#TakeCare), die uns in Pandemiezeiten die vorbereitenden Recherchen zum Neuen Großen Landschaftstheater ermöglicht haben.

Die Realisierung von Stadtflussland Berlin wurde aus Mitteln des Berliner Projektfonds Urbane Praxis ermöglicht.

Das Projekt ist Teil der Initiative DRAUSSENSTADT. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

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