FOTO: © Katerina Suvorova, Qyz Bolsyn, Forthcoming

remote. response. request. III.

Ausstellung Art

Das sagt der/die Veranstalter:in:

remote. response. request. III. ist der dritte Teil der filmischen Installationsserie und geht der Frage nach: Welches Recht auf Antwort sollte das Publikum vom filmischen Bild erwarten? Ab dem 15. September werden im transmediale studio die Arbeiten von Chloé Galibert-Laîné und Katerina Suvorova zu sehen sein.

In ihren Filmen arbeitet Chloé Galibert-Laîné mit Archivbildern aus verschwörungstheoretischen YouTube-Videos, Staatspropaganda und Hollywoodfilmen, die begleitet sind von einer Reihe skulpturaler Installationen. In Zwiesprache mit diesen verschiedenen Materialien zerlegt Galibert-Laîné das Bild, um das Spektakel in dessen Kern zu enthüllen und sich seiner Aura der Macht zu widersetzen. Zwei Filmarbeiten bilden das Zentrum der Installation: A Very Long Exposure Time befasst sich mit der Geschichte von Bildaufnahmetechnologien und den Realitäten, die sie darstellen. Forensickness ist eine performative Erkundung der Geschichte des kritischen Denkens und der rücksichtslosen Politik von Wahrheitsproduktion.

Für remote. response. request. III. präsentiert Katerina Suvorova einen Interview-Film, in dem sie im Gespräch mit dem Aktivisten und Schriftsteller Moldiyar Yergebekov, Heads May Roll, die Themen aufbereitet, die in ihren neuen Filmarbeiten One Year Chronicles und Qyz Bolsyn (May It Be A Girl) zentrale Rollen spielen. In Letzterem folgt die Filmemacherin Frauen aus Zentralasien, deren Vornamen unverblümt den unerfüllten Wunsch ihrer Eltern nach einem Jungen zum Ausdruck bringen. Suvorovas Filme beleuchten die anhaltende politische Unterdrückung, die systematische Geschlechterdiskriminierung und das Erbe des Kolonialismus in dem früheren Sowjetstaat Kasachstan.

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