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Parole Text:Buch - Helene Hegemann über Patti Smith, Christoph Schlingensief, Anarchie und Tradition

TAGESTIPP Theater

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Der Funke, der die Gegenwart abfackelt:Helene Hegemann ist gerade 13 Jahre alt, als sie Patti Smith zum ersten Mal trifft. In einer Wiener Mehrzweckhalle, die in eine Probebühne für die Aufführung „Area 7“ von Christoph Schlingensief umfunktioniert wurde.Herangewachsen in der Trübseligkeit des Ruhrpotts, bricht für Helene Hegemann seit der ersten Begegnung jede Doktrin des Unveränderbaren. Ihrem Brennpunktstadtteil entrissen, ins Theaterleben geworfen, in dem der soziale Status negiert wird, erfährt Helene Hegemann, dass Gegensätze das Leben nicht verhindern, sondern dass in ihnen eine brennende und zugleich regenerierende Stärke wohnen kann.In diesem scharfsichtigen, welthaltigen und dabei tief persönlichen Text erzählt Helene Hegemann von ihrer Liebe zu der Musikerin, Dichterin, Performance-Künstlerin, Malerin und Fotografin Patti Smith, von Menschen mit reinen Herzen und von einem toten Hasen, der im Januar 1965 durch eine Kunstausstellung geführt und vierzig Jahre später von Patti Smith in Afrika begraben wird.Helene Hegemann, 1992 geboren, lebt in Berlin. 2009 gewann ihr Film »Torpedo« den Max Ophüls Preis, 2010 debütierte sie als Autorin mit dem Roman Axolotl Roadkill, der in 20 Sprachen übersetzt wurde. Die Verfilmung, bei der sie selbst Regie führte, wurde beim Sundance Festival 2017 mit dem World Cinema Dramatic Special Jury Award for Cinematography ausgezeichnet. Sie inszeniert für Oper und Theater und schrieb Kolumnen und Essays für Magazine und Zeitungen (u.a. Spiegel, FAZ, Süddeutsche Zeitung, ZEIT, Interview). 2013 erschien der Roman Jage zwei Tiger, 2018 folgte Bungalow (nominiert für den Deutschen Buchpreis).

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