FOTO: © TD Berlin / @para_international

MONOLOG FESTIVAL 2021

Feste & Festival

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Zwei Kurator*innen initiieren zu jeder Ausgabe zehn neue Solo-Theaterproduktionen. Diese werden extra für das Festival und zu einem je gemeinsamen politischen Thema neu entwickelt. Der Fokus liegt auf gesellschaftlichem Wandel und der Frage nach Handlungsspielräumen von Einzelnen im Verhältnis zu Anderen. Es entstehen außergewöhnliche Uraufführungen namhafter Theatermacher*innen und Kollektive aber auch von Newcomer*innen. Das Koproduktions-Festival lotet in einer Vielstimmigkeit künstlerischer Handschriften und Disziplinen das Potenzial der monologischen Positionierung immer wieder neu aus.

HELMUT verlost Tickets für zwei Produktionen:

PROTECT & SURVIVE

Die multimediale Performance, inspiriert von Audre Lorde, untersucht, wer wir sind und warum und wie wir sein könnten. Wir werden von einer Königin auf eine Reise mitgenommen, oder ist sie eine Göttin? Eine Hure? Eine Hohepriesterin? Sie ist all das und noch mehr. Sie spürt unsere Geister und offenbart uns ihre vielfältigen Identitäten.

FUTURE LOVE

Im Setup einer Konzert-Performance feiern Frauen und Fiktion die Wurzeln einer Future Love. Sie reißen stereotypen Popsongs den Kitsch aus dem Refrain und kreieren Love-Lines jenseits einer Boy-Meets-Girl-Logik und klassischer romantischer Zweierbeziehungen.

HIER FINDEST DU DAS GESAMTE PROGRAMM

Die Gattung Monolog hat ein zu Unrecht verstaubtes Image, dem wir mit diesem Festival entgegenwirken möchten. Zumal man zugespitzt sagen könnte, dass in der zeitgenössischen medialen Welt das monologische Sprechen den Dialog nach und nach ablöst.

Angesichts der mit dem Festival 2019 verhandelten ALARMSTUFE ROT für die Welt erscheint es uns umso wichtiger, immer wieder neu die Frage zu stellen, wie Sprechen und Positionierung eines*r Einzelnen Ausgangspunkt sein kann für neue gemeinsame Feldzüge zur Veränderung des Status Quo. Statt seiner Erscheinungsform in seriellen unverbundenen Selbstgesprächen schätzen wir am Monolog seine politische Dimension, seine Kraft, Grundsätze zu erschüttern, stellvertretend für die Gemeinschaft bisher Ungesagtes oder Ungedachtes in die Welt zu werfen und so im Denken für alle neue Räume zu eröffnen. In diesem Sinne wollen wir mit FANTASTISCHE ZEITEN: Werden.Könnte.Anders. mitten in Zeiten katastrophaler globaler Krisen und ökonomischer wie sozialer Ungerechtigkeit den Motor anschmeißen für Fantasien, die Vorstufen zukünftiger Realitäten sein könnten. Und die uns damit auch einen neuen Blick auf das Hier und Jetzt eröffnen.

Location

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