FOTO: © Porträt Şafak Sarıçiçek © Christian Buck ✸ Porträt Zhenja Oks © Stefan Greitzke

Lyrik von Şafak Sarıçiçek mit Musik von Zhenja Oks

Musik

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Şafak Sarıçiçek liest aus seinem neuen, im Quintus-Verlag erschienen Band "Im Sandmoor ein Android". Zhenja Oks improvisiert musikalisch dazu. In diesem Jahr erhielt Şafak Sarıçiçek den Preis der Heidelberger Autor:innen. 

Şafak Sarıçiçek wurde 1992 in Istanbul geboren. An der Deutschen Schule in Istanbul legte er sein Abitur ab. Danach studierte er Jura in Heidelberg und Kopenhagen. Heute lebt er in Heidelberg. Im Sommer 2021 erhielt er den Preis der Heidelberger Autor:innen. 

Geschrieben hat Şafak Sarıçiçek schon als Schüler. Die Lyrik wurde während des Jura-Studiums in Heidelberg ein Schwerpunkt seines Schreibens. 2017 veröffentlichte er einen ersten Gedichtband. „Spurensuche“ ist im Elif Verlag erschienen. „Im Sandmoor ein Android“ erschien 2021 im Quintus-Verlag Berlin. 

„Ich muss schreiben“, sagt Şafak Sarıçiçek. „Es ist existentiell.“ Seine literarischen Vorbilder sind zahlreich. Doch nächste Verwandte sind die französischen Surrealisten Robert Desnos und René Char. Wie seine Vorbilder arbeitet Sarıçiçek an der Befreiung der Sprache. Indem er den gewöhnlichen Sinn der Worte loslässt, legt er deren Essenz frei. Bilder kommen und gehen, ziehen ihre Spuren, bevor sie wieder zerfallen. Oder bleiben. 

Die erste Zeile seines Gedichts „Mnemosyne“: Ein Schwarm sind wir, wählten wir zum Titel dieser Lesereihe. 

Zhenja Oks ist ein intuitiver Komponist, der Gedichte von Autor*innen verschiedenster kultureller Hintergründe in einer Vielzahl von Sprachen zum Klang erweckt. Seine Lieder spiegeln die Atmosphäre der odessischen Randbezirke seiner Kindheit wider, genauso wie das grelle, von Gegensätzen geprägte Leben seiner Wahlheimat Berlin. Er verwebt traditionelle Motive mit experimentell suchenden Elementen. 

Zhenja Oks wurde 1985 in Odessa/Ukraine geboren. 1995 ging seine Familie nach Deutschland. Seit 2004 vertont er Gedichte. Er trat u.a. bei den Osteuropäischen Kulturtagen in Donauwörth auf, beim Ruberoid-Festival in Berlin und beim Literaturfestival „Bayreuth Blättert“. 

Bitte meldet Euch an unter: schwarm@inselgalerie-berlin.de 

Es gilt die 3G Regel. Bitte haltet Nachweise über Impfung, Genesung bzw. einen tagesaktuellen Test am Einlass bereit.

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