FOTO: © Marco Borggreve

Konzerthausorchester Berlin, Christoph Eschenbach

Konzert & Musik Klassik

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Das Konzerthausorchester Berlin und Chefdirigent Christoph Eschenbach erweisen Dmitri Schostakowitsch im Rahmen der Hommage an den Komponisten natürlich auch die Reverenz. Sein erstes Cellokonzert von 1959 zeigt, wie der Komponist eine Fülle lang verpönter modernistischer Techniken nach dem Tod Stalins endlich ausschöpfen konnte. Jahrhundertcellist und Widmungsträger Mstislaw „Slawa“ Rostropowitsch wurde zum großen Geburtshelfer. Bei uns spielt der junge Franzose Bruno Philippe den tänzerischen Solopart des mitreißenden Stücks. Es folgt Schostakowitschs Achte, die eine bewegte Rezeptionsgeschichte hat. Der Komponist schrieb sie 1943 innerhalb kürzester Zeit, um „den Schrecken des Lebens eines Intellektuellen in der damaligen Zeit“ vertonen, wie Dirigent Kurt Sanderling formulierte. Das Werk wurde mit der Begründung einer „ultraindividualistischen Weltsicht“ umgehend verboten.

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