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Online Filmpremiere: JOANA TISCHKAU - BEING PINK AIN'T EASY

TAGESTIPP Theater Stream

Pink people wanna know if other pink people like hip-hop how can it still be hip-hop?
That’s like asking, if Black people like
Dirty Harry

is he still Clint Eastwood? (Greg Tate)

Gangstas, Pimps und Hoes: Die US-Rap-Welt ist durchtränkt von Bildern übersteigerter Männlichkeit. Als Schwarze Künstler wie Cam’ron und Kanye West in den frühen 2000ern einen Modetrend aus rosa Plüsch, Fell und Velours lostraten, bewiesen sie, dass sogar Barbies Lieblingsfarbe dem Image heterosexueller Maskulinität nicht schaden konnte. Joana Tischkau nimmt dies zum Anlass, die Fragilität sozialer Konstruktionen wie Race und Geschlecht sichtbarzumachen: Inwieweit werden Körper des "Anderen" genutzt, um die strukturelle Macht weißer Cis-Männlichkeit zu festigen?

JOANA TISCHKAU studierte Tanz und Schauspiel an der Coventry University in Großbritannien und Choreografie und Performance am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Ihre künstlerische Praxis ist ein hybrides Durcheinander, in dem die Schriften von bell hooks auf beatboxing treffen, in der ein Fitness-Workout aus weißem Bewegungsmaterial entsteht und Roberto Blanco als König Schwarzer Deutscher Unterhaltungskunst gehuldigt wird. Ihre Arbeit WHAT.YEAH wurde 2014 zum Festival WORKS AT WORK in Copenhagen eingeladen.

KONZEPT + CHOREOGRAFIE Joana Tischkau PERFORMANCE Rudi Äneas Natterer DRAMATURGIE + KÜNSTLERISCHE MITARBEIT Nuray Demir, Elisabeth Hampe SOUNDDESIGN Frieder Blume BÜHNE Inga Danysz LICHT Juri Rendler KOSTÜM Nadine Bakota PRODUKTIONSLEITUNG Lisa Gehring

Location

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