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Identitti — von Mithu Sanyal

TAGESTIPP Theater

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»Identitti« ist der erste Roman der Journalistin und Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal, die sich darin furios, humorvoll und scharfzüngig mit Identität, Repräsentation, weißen Privilegien und strukturellem Rassismus auseinandersetzt. Ein lustvoller Parforceritt, der vielstimmig und perspektivenreich um die Aufarbeitung eines Identitätsbetrugs kreist. Der Roman steht auf der Shortlist der nominierten Titel für den deutschen Buchpreis 2021.



Die Studentin Nivedita Anand alias Identitti bereichert ihre Leser*innen regelmäßig mit klugen Posts auf ihrem Blog über Sex and Race. Die theoretische Inspiration dafür hat sie bei niemand Geringerem als Saraswati erlernt, einer renommierten Professorin für Postcolonial Studies an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, Ikone aller Debatten über Identität und bekennende Person of Color. Als Nivedita und Saraswatis Anhänger*innen erfahren, dass Saraswati nicht Saraswati, sondern eigentlich Sarah Vera Tielmann heißt und weiß ist, bricht eine Welt zusammen. Das Netz tobt, die PoC-Community wirft ihr kulturelle Aneignung vor, und nicht wenige fordern ihre Entlassung. Nivedita ist im Innersten getroffen. Sie stellt ihre Professorin zur Rede und ringt mit ihr um Antworten. Die entscheidende Frage dabei lautet: Wenn Geschlecht fluid sein kann, warum nicht auch die eigene Herkunft?



Der Regisseur Kieran Joel führt erstmals Regie am Düsseldorfer Schauspielhaus.

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