FOTO: © Uferstudios

GREEN LINE

Theater Tanz

Das sagt der/die Veranstalter:in:

GREEN LINE – die neuste Produktion der LOSE COMBO, die sich mit Fragen der Zugänglichkeit beschäftigt – ist angetreten, den gleichnamigen Landstrich auf Zypern zu erkunden. Aufgrund anhaltender Reisebeschränkungen wurde daraus die Kartierung einer Wanderung, die nicht stattgefunden hat.

Einerseits folgt das Projekt einer Route aus Worten und Namen, die durch die Geschichte gewandert sind: Kupfer, Mine, Erz. Andererseits rekonstruiert GREEN LINE die Geschichte einer grün gezeichneten Linie auf einen Stadtplan, die zu einem Landstrich wurde, der teilweise seit Jahrzehnten überwuchert ist.

GREEN LINE – Installation, Konzert und Performance zugleich – ist so eine vielschichtige Annäherung an doppelt unerreichbare Orte, Grenzstreifen und Niemandsländer.

Zwei Performer*innen spinnen ein Gewebe aus historischen und zeitpolitischen Recherchen, geologischen Erkundungen und etymologischen Verkettungen, die in ihrem Zusammenkommen im Heizhaus der Uferstudios kuriose Verbindungen herstellen: Es entsteht eine performative Kartographie, die von der Bronzezeit bis zu aktuellen Ressource-Streitigkeiten, von ehemaligen Westberliner Exklaven zu unterseeischen Grenzverschiebungen reicht, und dabei sowohl philosophische Fragmente der Vorsokratiker wie jüngste UN-Resolutionen streift.

Die Musikerinnen des Duo Tocar gestalten hierzu in ihren filigranen Klangerkundungen im Zusammenspiel mit einem Tonband eine ganz eigene akustische Kartographie.

Der Performance-Raum ist in GREEN LINE für das Publikum frei zugänglich und wird durch einen Korridor aus schallabsorbierender Mineralwolle – einen durchlässigen Ort der Ruhe – geteilt.

Location

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