FOTO: © Yorck Kinogruppe, Daniel Horn

Glück (2021)

Film A

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Sascha ist 42, lebt in Berlin und arbeitet schon seit Jahren im Bordell Queens. Sie ist beliebt bei Kolleginnen und Gästen und spürt doch immer mehr eine schwer greifbare Leere in sich. Auf die Beziehung mit ihrem aktuellen Lover Stefan kann sich Sascha – trotz dessen Bemühungen – emotional nicht weiter einlassen. Zu ihrem elfjährigen Sohn Max, der beim Vater in Brandenburg lebt, konnte sie nie ein mütterliches Verhältnis aufbauen. Die Besuche bei ihm versucht sie möglichst kurz zu halten. Da beginnt eines Tages die 25-jährige Italienerin Maria im Queens zu arbeiten. Sie will in Berlin als Sexarbeiterin viel Geld verdienen, um frei und unabhängig leben zu können. Maria ist anders: seltsam autark, unangepasst, queer. Sascha fühlt sich sofort von der Neuen angezogen, bewundert Maria für ihre Entschlossenheit und Andersartigkeit – und wird gleichzeitig von ihr herausgefordert. Maria ist fasziniert von Saschas Sonderstellung im Bordell und ihrem Charisma. Sie will Sascha erobern. Die beiden schleichen umeinander herum, flirten heimlich, kommen sich immer näher. Aus der Anziehung wird eine Liebe, die anders funktioniert, als alles, was sie bisher kannten. Es ist die Verheißung auf das große Glück. Sascha und Maria sind unzertrennlich, da nimmt Sascha ihre Freundin mit in ihren Heimatort in Brandenburg, um das jährliche Dorffest mit Sohn Max nicht alleine durchstehen zu müssen. Hier sind sie wieder: die verzweifelten Männlichkeitsposen, vor denen Sascha einst geflohen ist. Maria scheinen sie aber nichts auszumachen, sie findet sie eher lustig.

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