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FRACTO Experimental Film Encounter

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FRACTO Experimental Film Encounter kündigt seine fünfte Ausgabe an und lädt das Berliner Publikum erneut ein, vier Tage lang in Filmvorführungen, Gespräche, Performances und Happenings einzutauchen, die vom 21. bis 24. Oktober 2021 im Kunsthaus ACUD in Berlin Mitte stattfinden.

Die Auswahl für 2021 besteht aus fast 30 Filmen, die in 5 Programmen kuratiert wurden und das vielfältige Terrain der zeitgenössischen Filmpraxis im Zusammenhang mit dem Experimentalfilm widerspiegeln. Das kommende Programm umfasst Künstler Alexandra Cuesta, Blanca García, Bruno Delgado Ramo, Charlotte Pryce, Clara Pistner, Collectif Rébenty, Daniel A. Swarthnas, Deborah S. Phillips, Distruktur (Melissa Dullius & Gustavo Jahn), Doplgenger, Erica Sheu, Eva Giolo, James Edmonds, Jorge Suárez-Quiñones Rivas, Josef Graßl, Lena Ditte Nissen, Mika Taanila, Nicky Hamlyn, Pablo Marin, Pablo Mazzolo, Philipp Fleischmann, Ralitsa Doncheva, Rebecca Jane Arthur, Ross Meckfessel, Ryan Marino, Ute Aurand, Vicky Smith, Yan Wai Yin und Zachary Epcar. 

Im Mittelpunkt des Sonderprogramms steht der österreichische Avantgarde-Filmemacher Peter Tscherkassky, im der Austausch mit dem Kurator und Historiker Federico Rossin, rund um die Idee des Found Footage als besonderen Filmtechnik zur Erforschung von Medienbildern als Ressource, die geplündert und wiederverwendet werden kann. Fracto präsentiert es in einem 2-Nächte-Programm, welches komplett analog ist. 

Darüber hinaus präsentiert der finnische Künstler und Kurator Kari Yli-Annala Scorched Ground - Appropriation and Found Footage in Finnish Artists' Moving Images, eine Compilation, in der das ursprüngliche Material zu neuem Leben erweckt wurde und der Einsatz von Technologie durch den Menschen sowie die Narben oder verbrannten Spuren der Geschichte besondere Aufmerksamkeit genießen. Das Programm umfasst Arbeiten von Miia Rinne, Mika Taanila, Seppo Renvall, Sami van Ingen, Saara Ekström, Elina Oikari, Juha van Ingen and Jarkko Räsänen. Q&As werden mit den anwesenden Filmemachern Mika Taanila, Seppo Renvall, Saara Ekström und Sami van Ingen durchgeführt. 

Das digitale Projekt textîles – threading speculative archipelagoes landet auf FRACTO 2021 als performativer Raum, in dem Fakten und Fiktionen über textile Artefakte und Praktiken aus einem Archipel alternativer Welten herausgeholt und neu gesponnen werden können.

Der Labor Berlin Workshop The Banal Image Re-envisioned Appropriating Home Movies, der von den Mitgliedern Maja Milic und Christin Turner geleitet wird, zielt darauf ab, einen kollaborativen, aus Fragmenten zusammengesetzten Film zu erstellen, in dem jeder Teilnehmer seine persönlichen Erinnerungen auf gefundene Bilder des Kollektivs projiziert. Bei diesem Prozess wird Super8-Filmmaterial mit Hilfe von Projektoren, Betrachtungsgeräten und Spleißern analog bearbeitet. 

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