Contested Modernities - Postcolonial Architecture in Southeast Asia

TAGESTIPP Ausstellung

Das sagt der/die Veranstalter:in:

11. September - 24. Oktober 2021

Dienstag – Freitag 13 – 19 Uhr

Samstag – Sonntag 11 – 18 Uhr

 

Die Ausstellung stellt aktuelle Positionen zur südostasiatischen Moderne in einen internationalen Dialog und eröffnet neue Sichtweisen auf die Geschichte, Bedeutung und Zukunft der Moderne – in der Region und darüber hinaus. In Deutschland sind die Bauten der südostasiatischen Modernen und die aktuellen Diskussionen um ihren Erhalt kaum bekannt. Contested Modernities bringt nun den südostasiatischen Diskurs beispielhaft nach Berlin, wo aktuell erstaunlich ähnliche Diskussionen um das baukulturelle Erbe der Moderne geführt werden.

Contested Modernities ist Teil des langfristig angelegten Programms Encounters with Southeast Asian Modernism, welches 2019 mit Ausstellungen und Veranstaltungen in Phnom Penh, Jakarta, Yangon und Singapur begann. Fünf kuratorische Teams setzten sich dort auf unterschiedliche Weise mit der Bedeutung der lokalen Architekturmodernen auseinander. 

Die Ausstellung führt diese Beiträge in Berlin zusammen. Dokumentarische Projekte, Interviews und künstlerisch-forschende Arbeiten vermitteln einen beispielhaften Einblick in die Auseinandersetzungen, wie sie in den jeweiligen Städten geführt werden. 

Ergänzt werden diese Beiträge um einen Blick auf die Rolle der beiden deutschen Staaten im Modernisierungsprozess Südostasiens in der Zeit des Kalten Krieges. Der Ausstellungsteil Poelzigs Enkel und die Platte in den Tropen: Deutsche Einflüsse und Projekte in Südostasien der Berliner Initiator:innen versucht zum ersten Mal eine Bestandsaufnahme planerischer und baulicher Aktivitäten mit Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland und der DDR in einigen Ländern Südostasiens von den 1950er bis 1970er Jahren. Neben den konkreten Planungs- und Bauprojekten geht es auch um die Architekturausbildung, die ebenfalls von Akteuren wie Julius Posener beeinflusst wurde.

Im Zusammenspiel mit den Themen, die die Beiträge aus Südostasien präsentieren, möchte Contested Modernities einen gemeinsamen Denkprozess eröffnen, der neue Perspektiven der Wahrnehmung und des Umgangs mit der Architektur der Modernen hier und dort verhandelt.

Location

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