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CINEMA+CONTEXT - präsentiert Shakedown (2018, 82 min, engl. OV)

Theater

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Die Veranstaltungsreihe CINEMA+CONTEXT zeigt alle sechs bis acht Wochen Filme im großen Saal mit Fokus auf intersektionalen Feminismus sowie dekoloniale und transnationale Perspektiven rassifizierter Personen. Anschließend an die Filmvorführung findet im Roten Salon der Volksbühne der CONTEXT-Part statt: Unsere Gäst:innen diskutieren und überprüfen die Filme auf eigene Lebensrealitäten.In Leilah Weinraubs radikal intimer Filmarbeit Shakedown wird eine Striptease-Partyreihe dokumentiert, die von afroamerikanischen Lesben gegründet wurde. Inspiriert von der Transfrau Mahogany, die in den 80er Jahren für ein nicht-weißes queeres Publikum Bälle und Stripshows veranstaltete, startete SHAKEDOWN in den frühen 2000ern und schrieb sich als einer der wenigen Räume lesbischer Subkultur für Queers of Color ein. Als Teil dieser Community ist der persönliche Bezug der Regisseurin Weinraub zu den Stripshows und Go-Go Dance Parties sowie ihr vertrautes Verhältnis zu den interviewten Personen durchgängig spürbar.Weinraub begann mit dreiundzwanzig Jahren die Parties mit einem Camcorder zu filmen und hatte über 400 Stunden Filmmaterial. Der intime Blick der Filmemacherin zeigt SHAKEDOWN als utopischen Ort, an dem weibliches Begehren zelebriert wird und wie daraus eine solidarische Community-Struktur entstehen konnte.Shakedown lief u.a. im MoMA PS1 New York, auf der Berlinale, im Museum of Contemporary Art (L.A.), im Whitney Museum of American Art (NY) sowie auf Pornhub.CINEMA+CONTEXT wird kuratiert von Tara Afsah und Lilian Pfeuffer.Tara Afsah wurde 1990 in Berlin geboren. Seit ihrem Abschluss an der Universität der Künste Berlin (2015) mit Schwerpunkt Medientheorie und Film bewegt sich ihre Arbeit zwischen Film- und Theaterkontexten. Sie arbeitet als Filmemacherin, Produzentin und macht live Kamera und Video in Theaterproduktionen. Seit 2020 arbeitet sie bei „Komplizen Serien“ in der Stoffentwicklung und Produktion.Lilian Pfeuffer ist 1989 in Berlin geboren. Sie hat freiberuflich für verschiedene Filmproduktions- und Verleihfirmen sowie für den Verein „Pro Quote Film“ gearbeitet. Festivalerfahrung sammelte sie bei der Berlinale (u.a. Assistenz beim European Film Market) sowie beim Max Ophüls Preis, wo sie 2017 und 2018 das Koproduktionstreffen des Filmfestivals leitete und im Rahmen des Branchenprogramms MOP-Industry themenbezogene Panels kuratierte.

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