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Buchpremiere: Ai Weiwei im Gespräch mit Daniel Kehlmann

Gesprochenes Lesung

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Ai Weiwei ist einer der bedeutendsten und bekanntesten Künstler der Gegenwart. In seinen Erinnerungen "1000 Jahre Freud und Leid" verbindet er seine Lebensgeschichte mit der seines Vaters Ai Qing, des gefeierten Dichters und einstigen Mao-Vertrauten, und erzählt damit auch eine außergewöhnliche Kulturgeschichte Chinas. Die Erfahrung von politischer Verfolgung, Migration, Exil sowie Kunst und Erinnerung als Akt des Widerstands gegen autoritäre Regime stehen dabei im Mittelpunkt.

Er beschreibt, wie er für sein Studium China verließ, und nimmt die Leser mit zu den Stationen seiner künstlerischen Karriere, die ihn u.a. nach Kassel, München und Berlin führte. Er stellt uns die Persönlichkeiten vor, denen er auf seinem Weg begegnet ist, und berichtet ausführlich über seine Inhaftierung durch die chinesischen Behörden im Jahr 2011, die ohne Anklage erfolgte und 81 Tage dauerte.

"Wenn Kunst sich nicht auf das Leben einlassen kann, hat sie keine Zukunft", schreibt Ai Weiwei, der auch weiterhin mit Mut und Kreativität gegen die Kräfte der Tyrannei kämpft.

Im Gespräch mit dem Schriftsteller Daniel Kehlmann beleuchtet er im Berliner Ensemble die prägenden Stationen seines Lebens.

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