BACH UND BERESOWSKI - 20 Jahre Rückkehr des Archivs der Sing-Akademie zu Berlin

Konzert & Musik

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Zum 20. Jubiläum der Rückkehr ihres Notenarchivs aus der Ukraine widmet die Sing-Akademie ihrer Sammlung ein kleines Festival, das mit einem Chorkonzert im Berliner Dom endet. Dabei sind Adventsmusiken von C.P.E. und J.S. Bach zu hören, kontrastiert mit vierstimmigen geistlichen Konzerten von Maxim Beresowski, des "ukrainischen Mozart". Erstmals in ihrer Geschichte widmet sich die Sing-Akademie den Kompositionen des ukrainischen Meisters aus Hlukhiv, der in St. Petersburg, Bologna und Livorno tätig war.

Im Dezember 2001 kamen etwa 280.000 Notenseiten, Autographe, Abschriften und Notendrucke in 241 Kartons zurück in den Besitz der Sing-Akademie zu Berlin. Diese Rückgabe war ein in der Geschichte seit 1945 einmaliger Akt der Großzügigkeit der Ukraine, wohin die Sammlung als russische "Beutekunst" gelangt war. Die ursprünglich von Carl Friedrich Zelter angelegte Notensammlung der Sing-Akademie zählt zu den bedeutendsten privaten Notensammlungen der Welt und umfasst Werke vom 16. bis zum 18. Jahrhundert, darunter das Altbachische Archiv sowie Autographe und Widmungen von Beethoven, Goethe und Mendelssohn. Ein bemerkenswerter Teil der historischen Sammlung umfasst Kompositionen und Notendrucke aus Osteuropa. Diese Bestände sind in der Ukraine verblieben und liegen der Sing-Akademie nur in Form einer Mikrofiche-Ausgabe vor. Dazu gehören auch die geistlichen Werke Beresowskis

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