Alvin Lucier: Silver Streetcar For The Orchestra | Music For Cello with One Or More Amplified Vases

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Den Soundtrack zu Zoom-Marathons im Lockdown-Limbo hat Alvin Lucier bereits im Jahr 1969 geschrieben. „I am sitting in a room different from the one you are in now“, lauten die ersten Worte seines wohl bekanntesten Stücks, einer meisterhaften Meditation über mediale An- und körperliche Abwesenheit. Bei The Sound of Distance ist der Klangkunst-Vordenker ironischerweise nicht persönlich anwesend, mit ganzen vier von Oren Ambarchi kuratierten Werken aber allemal würdig vertreten.

Maurice de Martin stellt mit Silver Streetcar for the Orchestra ein berühmt gewordenes Werk Luciers vor, das allein auf einer unverstärkten Triangel gespielt wird und zusätzlich zu den kreativen Eingriffen des Interpreten auch die akustische Beschaffenheit des Aufführungsraums zur Mietspielerin macht.

Einen subjektiv-objektiven Dialog geht Judith Hamann ein. Während sie in Music for Cello with One or More Amplified Vases langsam den vollen Tonumfang ihres Cellos erkundet, werden die dabei in den mit Mikrofonen versehenen Vasen entstehenden Resonanzen ans Publikum weitergeleitet. Das hört dementsprechend, obwohl es im selben Raum sitzt, etwas bisweilen völlig anderes.

Preisinformation:

10.00 - 13.00€ Abendticket ab 19h: 13€/10€ (3 Konzerte)

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