FOTO: © Katja Illner

Doris Uhlich: Tank

Das sagt der/die Veranstalter:in:

I want to stink again, to smell my body again! Ein großer gläserner Kasten steht im Zentrum der Bühne, der Körper von Performerin und Choreografin Doris Uhlich kommt durch den dichten Nebel nur langsam zum Vorschein. In TANK begibt sich das Publikum in filmischen, robotischen, biotechnologischen und medizinischen Assoziationsketten in eine fesselnde, fast cineastische Auseinandersetzung mit dem Körper als Experimentierfeld und seiner Modifikation durch neue Technologien. Der Tank auf der Bühne, erbaut vom Berliner Kollektiv Proper Space, evoziert Bilder bekannter Science-Fiction-Motive wie etwa dem der Test Tube Girls aus den 1950er Jahren und Filmen wie Alien: Resurrection. Hier taucht der Tank immer wieder als szenisches Arrangement der Körpermodifikationen auf und steht in der Regel für die Isolation von unbekannten und gefährlichen Lebensformen. In Doris Uhlichs Solo-Performance avanciert der Tank zu einem Ort des Studiums und der Erprobung von Körpertransformationen, der Widerstände und technologische Glücksversprechungen. Das Stück dauert ca. 1 Stunde ohne Pause. Es wird englische Lautsprache verwendet. Das Stück ist aber auch ohne Englischkenntnisse zugänglich. Die Lichtsituation auf der Bühne sowie im Publikumsraum ist durchgängig sehr dunkel. Es wird laute Technomusik gespielt. Auf der Bühne gibt es Nebel und an einer Stelle wenig Zigarettenrauch. Der Publikumsbereich auf der Tribüne ist bestuhlt. Es gibt einen Sitzsackplatz und zwei Rollstuhlplätze, die nach Verfügbarkeit telefonisch reserviert oder im Online-Ticketshop sowie an der Abendkasse gekauft werden können. Bei Fragen oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Gina Jeske unter jeske@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 35.

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