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KONZERT: BACH, SCHOSTAKOWTISCH, LIGETI

Theater

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Im Anschluss an Elizabeth Wilsons Vortrag über Schostakowitsch spüren Studierende und Lehrende der Barenboim-Said Akademie der „Doppelzüngigkeit“ sowjetischer Komponistinnen und Komponisten nach. György Kurtág schuf aus Bachs Orgelbüchlein feinfühlige Miniaturen für zwei Klaviere. Schostakowitsch widmete sein achtes Streichquartett den Opfern des Faschismus. Sofia Gubaidulina, die 1979 beim 6. Kongress des Sowjetischen Komponistenverbandes von Tichon Chrennikow geächtet wurde, unterwanderte in Vivente – non vivente mit elektronischer Experimentierfreude furchtlos die staatliche Autorität. Schon 1953 hatte der Komponistenverband die Aufführung von Ligetis Cellosonate untersagt. Erst in den 1980er Jahren erlebte sie ihre zweite Geburt und wurde zum Standardwerk des Cellorepertoires.

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