FOTO: © Marco Borggreve

Konzerthausorchester Berlin, Christoph Eschenbach

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Anton Bruckners 2. Sinfonie entstand 1871/72, als der Komponist an vielem verzweifelte. Als Orgelvirtuose wurde er zwar gefeiert, doch seine Werke wurden wenig nachgefragt. Den Anforderungen des Alltagslebens stand der Eigenbrödler oft ratlos gegenüber. Seine etwas ungeschickte Wortwahl im Umgang mit einer Klavierschülerin wurde zu einem Mini-Skandal aufgebauscht, was ihn sehr kränkte. Diese Stimmung spiegelt sich in der Zweiten, die wegen häufigen Verstummens der Musik den Spitznamen „Pausen-Sinfonie“ trägt. Halt gab Bruckner sein Glauben: Im langsamen Satz zitiert er aus seiner f-moll Messe und Joseph Haydns „Die Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz“. Wie andere Werke hat Bruckner auch diese Sinfonie einige Jahre später gründlich überarbeitet. In dieser zweiten Fassung spielt sie das Konzerthausorchester Berlin unter Chefdirigent Christoph Eschenbach. Wissenswertes zu den Werken, für Sie zusammengefasst von unserem Dramaturgen Dr. Dietmar Hiller, hören Sie hier in unserer digitalen Konzerteinführung: https://www.konzerthaus.de/de/nachgefragt#konzerteinfuehrung

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