FOTO: © (c) Moritz Haase

Die Mutter

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Das Stück "Die Mutter" erzählt die Emanzipationsgeschichte einer einfachen Frau, die sich von einer sorgenden Mutter, die die Verhältnisse in denen sie lebt, akzeptiert hat, zu einer entschiedenen Revolutionärin entwickelt. Anstoß gibt hier ihr Sohn Pawel, der sich im Russland der Nachkriegswende der revolutionären Arbeiterbewegung anschließt. Um ihn nicht zu verlieren, setzt sie sich mit der marxistisch-proletarischen Bewegung auseinander, begreift, dass sie im Leben eine Wahl hat und entflammt so für die Revolution. Ihren Sohn allerdings kann sie trotzdem nicht retten. Brecht hat "Die Mutter" im Stil eines Lehrstücks geschrieben. Die Aufführungen in den 30ern verfolgten den Zweck, ihre Zuschauer gewissermaßen des politischen Kampfes zu lehren. Die Arbeiten der österreichisch-bulgarischen Regisseurin Christina Tscharyiski zeichnet eine hohe Musikalität, Kraft und Bildgewalt aus. Für "Die Mutter" arbeitet sie mit der Bühnenbildnerin Janina Audick (Professorin an der UdK und langjährige Weggefährtin von Christoph Schlingensief und René Pollesch) und der bildenden Künstlerin Verena Dengler als Kostümbildnerin zusammen.

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