FOTO: © Crow

ÜBER-LEBEN

Literatur

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Die 2. Etage des TD wird zum Schwimmbecken. Die Licht- und Audioinstallation lässt jeweils eine kleine Gruppe von Zuschauer*innen tief in einen Gedankenraum eintauchen, in dem alle Körper willkommen sind. An einem Ort der unverhüllten Körper hinterfragen Frauen und Fiktion gesellschaftlich postulierte Schönheitsnormen. Der Wettstreit der Körper wird von einem freundlichen, offenen Blick auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten abgelöst.   Die Zuschauer*innen können durch den leeren Pool spazieren, auf den Bänken verweilen und die Beine vom Beckenrand baumeln lassen. Während Streiflichter und Nebelschwaden sie umgeben, ertönt ein Interview mit Nathalie Rosenke, der Expertin für Gewichtsdiskriminierung. Sie wird von einem Chor aus Frauenstimmen begleitet, der uns an den Echokammern des Körperhasses vorbei führt. Die Stimmen verbinden sich zu einem Gemeinschaftskörper. Er erzählt von ungewöhnlichen Perspektiven und einer Schönheit, die uns von der Last des Mangels befreit. Mit einer Ode an die Vielfalt im Ohr schweben wir danach mit Leichtigkeit ins Freie.   „Ich bin oft in Räumen unterwegs, wo von Übergewicht gesprochen wird, wo ich frage: Von welchem „Über“ reden wir? Über erwünscht, über moralisch gut, über-...äh? Warum ist dieses Über erforderlich?“ (Natalie Rosenke)

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