FOTO: © Britten-Pears Foundation

War Requiem / Musikfest Berlin in der Philharmonie

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Benjamin Brittens WAR REQUIEM ist zeitloses Meisterwerk und symbolmächtiges Zeitzeugnis zugleich. Uraufgeführt wurde es 1962 im Rahmen der Einweihung der wiederaufgebauten Kathedrale von Coventry. Der moderne Kirchenbau wurde auf und in den Ruinen der von deutschen Bomben zerstörten mittelalterlichen Kathedrale errichtet, er ist ein Symbol für die Aussöhnung – und zugleich ein Mahnmal gegen Krieg und Vernichtung. Britten stellt in dem groß besetzten Requiem dem liturgischen Text der katholischen Totenmesse Gedichte des englischen Lyrikers Wilfried Owen zur Seite. Owen war im ersten Weltkrieg gefallenen, seine Texte erzählen vom persönlichen Erleben der Schrecken des Krieges. Auch mit der Besetzung der Solopartien setzte Britten ein Zeichen der Versöhnung: Die Tenorpartie sang der Engländer Peter Pears, die Baritonpartie der Deutsche Dietrich Fischer-Dieskau, und für die Sopranpartie war die Russin Galina Wischnewskaja vorgesehen, die jedoch kurzfristig nicht aus der UdSSR ausreisen durfte – und erst bei einer späteren Plattenaufnahme des Stückes mitwirken konnte. Mit der Aufführung des WAR REQUIEM im Rahmen des Musikfests Berlin setzt Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles seinen Britten-Zyklus fort – zugleich ist sie Teil der Jubiläumsveranstaltungen anlässlich des zeitgleich entstandenen, 1961 eröffneten Neubaus der Deutschen Oper Berlin.

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