FOTO: © Maxim Gorki Theater - 2021

THE NEW (OLD) WORLD IN 11 ACTS

Talk

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Kunst und Aktivismus beginnen mit Versammlungen von Menschen, die sich zusammenfinden, um zu feiern, zu trauern, zu diskutieren. Diese grundlegenden menschlichen Handlungen vermitteln sich auf unterschiedliche Weise. Vor allem aber sind sie kleine Akte der persönlichen Handlungsfähigkeit, die zu einer gewünschten oder notwendigen Veränderung in der Welt der Lebenden beitragen. Seit wir auf den Eisberg der Pandemie aufgeprallt sind, spricht die Welt unaufhörlich über das neue »Normal«. Wie wird sich diese neue Normalität auf Kunst und Aktivismus auswirken? Wie beeinflussen die Einschränkungen für physisches internationales Reisen die Praxis des Kuratierens sowie die Mobilisierung von Communities bei Zusammenkünften in Kunst und Aktivismus? Wie kann es zu Verschiebungen hin zu einer lokalen Kuration kommen und wie kann diese als vergleichende Studie für andere lokale Kontexte dienen? Können die Digitalisierung und einige ihrer Mechanismen diesen Verflechtungsdiskurs zwischen dem neuen Internationalen und dem neuen Lokalen bereichern? Auf Englisch Speaker*innen: Soukaina Aboulaoula (Marrakesh), Mona Benyamin (Jerusalem), Helia Hamedani (Teheran-Rome), Martha Luisa Hernández Cadenas (Havana), Rola Khayyat (Beirut), Olivia Hyunsin Kim (Seoul-Berlin), Donna Miranda (Manila), Amila Puzić (Mostar-Gothenburg), Promona Sengupta (Delhi-Berlin), Aziz Sohail (Karachi-Chicago) Die digitale Young Curators Academy ist eine künstlerische und aktivistische Plattform, um Allianzen zu entdecken, Affinitäten zu erforschen und Solidaritäten zu festigen. Eingeladen werden intersektionale Macher*innen – Künstler*innen, Denker*innen, Schriftsteller*innen, Kurator*innen –, die eigene Veranstaltungen im August und September entwickeln, an einem Workshop-Programm teilnehmen und gemeinsame Formen der Autorschaft und Kuration entwickeln. Im Fokus stehen dabei Fragen nach Care & Repair, Planetary Consciousness sowie die Suche nach neue Formen von internationaler Zusammenarbeit und einer gemeinsamen künstlerischen Praxis. Das Programm richtet sich an diejenigen, die neue Fluchtlinien über patriarchale und geopolitische Grenzen hinweg ermöglichen. 2021 reagiert die digitale YCA auf die Welt nach der Intervention durch die Pandemie. Wie verändert sich Widerstand, Aktivismus, Kommunikation durch die Abwesenheit von Anwesenheit? Und wie können wir zusammensein, wenn wir es nicht sind? The New (old) World in 10 Acts, The Superintense Marathon und The Digital Agora ermöglichen unterschiedlichen Publikumsgruppen in verschiedenen Zeitzonen den Zugang zu unterschiedlichem Wissen sowie die Reflexion und Vertiefung ihrer Praktiken anhand paralleler Erfahrungen. Alle Veranstaltungen finden auf Englisch statt.  Künstlerische Leitung: Ong Keng Sen Hosts: Silke Bake, Erden Kosova und Ong Keng SenDigitale Produktion: Rabelle Ramez ErianKuratorische Mitarbeit: Anne DiestelkampProduktionsmanagement: Lucia Leyser Im Rahmen des 5. Berliner Herbstsalons. Gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa. In Kooperation und mit Unterstützung von T:>Works International Curators Academy.

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