Opening the Space: Fragen der Gegenwart an Werke der Sammlung

TAGESTIPP Ausstellung Art

Das sagt der Veranstaltende:

Natur und Landschaftsraum sind seit jeher Objekt der Betrachtung, Annäherung und Verhandlung. Der Blick der Künstlerinnen und Künstler ist dabei durch die naturwissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Debatten und Diskurse ihrer Zeit geprägt. In Vorbereitung auf das Projekt „OPEN SPACE. Nichts als Zukunft“ (13.11.2021–13.2.2022), das sich mit den Folgen des Eingreifens des Menschen in alle Lebensbereiche der Erde auseinandersetzen wird, knüpft der Ausstellungsessay eine thematische Verbindung zur Sammlung.

 

Die gezeigten Werke erzählen davon, wie Menschen zu verschiedenen Zeiten auf Stadt, Landschaft und Naturraum blickten und wie sich Künstlerinnen und Künstler zur Natur positionieren: als deren Teil, als deren Beobachterin oder Beobachter, als ein „anderes“ Gegenüber. Manche zeigen Formen des Miteinanders, andere zerstörerische Eingriffe in die Natur auf, und inspirieren zu einem behutsamen Umgang.

Wir begreifen die Sammlung des Museums als eine aktive und aktivierbare gesellschaftliche Ressource, die die Diskussion über Fragestellungen der Gegenwart anregen und bereichern kann. Ergänzend zur Präsentation der Werke wurden daher verschiedene Expertinnen und Experten eingeladen, Herausforderungen unserer Zeit zu skizzieren. Im Zusammenspiel ihrer Beiträge mit der Kunst eröffnen sich neue Perspektiven und Deutungsmöglichkeiten. Bis auf eine Ausnahme – die Videoarbeit „The Scene of Crime“ des indischen Künstlers Amar Kanwar – stammen alle Werke aus den Beständen des Museums.

Dieses historisch gewachsene und durch den Zeitgeist geprägte Ensemble weist – ungeachtet seiner visuellen Kraft – Leerstellen auf. So sind aus heutiger Sicht unter anderem Künstlerinnen sowie Positionen aus dem globalen Süden unterrepräsentiert. Dies zu reflektieren und sukzessive zu ändern, ist seit einigen Jahren ein erklärtes Ziel der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.

Künstlerinnen und Künstler: Joseph Beuys, Pierre Bonnard, Alice Creischer/Andreas Siekmann, Simon Denny, Max Ernst, George Grosz, Nan Hoover, Amar Kanwar, Paul Klee, Richard Long, Scott McFarland, Simone Nieweg, Thomas Ruff, Gerry Schum, Thomas Struth, Yves Tanguy, Mierle Laderman Ukeles

Autorinnen und Autoren: Lorena Jaume-Palasí, Amar Kanwar, Tonny Nowshin, raumlaborberlin, Thomas Struth, Friedrich von Borries, Andreas Weber

Kuratorinnen: Kathrin Beßen, Julia Hagenberg, Maria Müller-Schareck

Zum Ticketkauf muss ein kostenloses Zeitfenster für den Besuch dazu gebucht werden.

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