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TAGESTIPP Theater

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Einer bizarren Band aus zwei Posaunen und einem Klavier kommt die Sängerin abhanden. Verzweifelt versuchen die Musiker, die Vorstellung am Laufen zu halten. In dem nun folgenden Dialog zwischen Text und Musik berühren sie schlichte aber bedeutsame Aspekte des Lebens.

Hinter der unterhaltsamen Fassade verbergen sich Anspielungen auf kanonische Werke. Dabei stellt das Stück die Kunstform Oper grundsätzlich in Frage, indem es die Musiker in Gespräche über die Absurdität ihrer Texte  verwickelt sowie ihre visuelle Extravaganz, theatralische Dramatik, exzessiven Budgets und die seitens der Musikindustrie fehlende Wertschätzung gegenüber Musikern, die oftmals wie ersetzbare Schachfiguren behandelt werden, hervorhebt.

Heraus kommt eine Dekonstruktion des Operngenres, hinreißend komisch, voll leiser Melancholie und kritischer Fragen an den Kunstbetrieb.  »Wie soll man die Zauberflöte verstehen ohne die Worte, hä?« - »Niemand versteht die Zauberflöte. Irgendjemand hier, der die Zauberflöte versteht?«

Tenor/Alt Posaune: Lars Karlin Bass

Posaune: Tomer Maschkowski

Klavier: Ohad Ben-Ari Dramaturgie: François Regis

Musik: Rossini, Mozart, Bizet, Wagner, Prokofiev und Quincy Jones

Deutschsprachige Erstaufführung

A bizarre band of two trombones and a piano loses their lead singer. The musicians desperately try to keep the show going. In the ensuing dialogue between text and music, they touch on simple but significant aspects of life. The result is a deconstruction of the opera genre, ravishingly funny, full of quiet melancholy and critical questioning of the art world. »How are you supposed to understand the Magic Flute without the lyrics, huh?" - "Nobody understands the magic flute. Does anyone here understand the Magic Flute?«

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