FOTO: © Matthias Heyde

Eine Stimme für Deutschland

theater

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Wahlkampf in Deutschland! Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik hat die Neue Rechte die reelle Chance, Bürgermeister zu werden! Beziehungsweise Bürgermeister*in! Verbissen kämpft die grüne Spitzenkandidatin Regula Hartmann-Hagenbeck gegen ihre mit allen Medienwassern gewaschene Konkurrentin Alina Deutschmann. Aber auch auf dem Schulhof liefern sich die beiden Töchter der alleinerziehenden Mütter einen gnadenlosen Kampf um die politische Zukunft Deutschlands. Und um Albert, den naiven Neuzugang in der Klasse. Pars pro Toto – aus dem Kleinen ins Große. Nach diesem Motto haben wir uns passend zum Wahljahr in die Provinz begeben, dort wo die wirklichen Trends gesetzt werden, und wo die CDU längst bereit ist, zum Juniorpartner entweder eines neuen Rechten Deutschlands oder einer Öko-Diktatur zu werden- je nachdem, welches Lager gerade über wen herzieht. Ja, die Argumente sind lustvoll unsachlich und total manipulative Fake-News, und fast kann man sich nicht entscheiden, wem man die Niederlage in diesem durch und durch unmoralischen Wahlkrimi eher wünscht. Aber nur fast. Dank Thomas Zaufkes wunderbar ins Ohr gehenden Wahlparolen, von Peter Lund gewohnt lästerlich zusammengereimt, sowie einem Happy End, das endlich umfassend darüber aufklärt, wie es zu dieser gesellschaftlichen Spaltung kommen konnte (und vor allem, wie man sie heilt!), steht einem ebenso grotesken wie vergnüglichen Wahlabend in der Neuköllner Oper nichts im Wege.

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