FOTO: © Volksbühne Berlin

TransInterQueerer Salon: Nora Eckert

TAGESTIPP Ah_Stage

Der Blick in Nora Eckerts Memoir geht zurück in die 1970er Jahre. Erzählt wird von einem selbstbestimmten Leben als Transfrau in einer für Transmenschen im Grunde rechtlosen Zeit.

Sie erinnert sich an jenes Jahrzehnt, in dem sie ins Frausein aufbrach, als die hedonistische Phase der trans*Geschichte. Das Memoir enthält zugleich eine Liebeserklärung an Berlin, das für sie bis heute Impulsgeber in allen Lebenssituationen blieb, und an die Menschen dieser Stadt.

ZUM STREAM

Der Salon mischt Lesung und Gespräch. Es moderiert Jayrôme Robinet.

Nora Eckert, geb. 1954 in Nürnberg, lebt seit 1973 in Berlin. Ist Publizistin und trans*Aktivistin. Gehört dem Vorstand von TransInterQueer e.V. an und moderiert seit Herbst 2019 den TransInterQueeren Salon in der Volksbühne.

Zuletzt erschien ihr Memoir "Wie alle, nur anders. Ein transsexuelles Leben in Berlin".  

Der TransInterQueere Salon beschäftigt sich mit trans*, inter* und anderen queeren Lebensweisen in Berlin. Im Austausch mit Gästen aus der Berliner Community werden Räume geöffnet und Einblicke in gelebte Vielfalt ermöglicht. Jeden Abend wird eine andere Persönlichkeit in den Grünen Salon eingeladen, die in besonderer Weise für die Sichtbarkeit von trans* und queer in unserer Gesellschaft steht und in verschiedensten beruflichen Feldern tätig ist.

Mit ihr sprechen wir über Lebenserfahrungen, Wünsche und die Arbeit, die noch getan werden muss, damit TransInterQueer-Menschen endlich nicht mehr nur als „das Andere“ wahrgenommen werden, sondern als die Bereicherung, die sie sind.

Der TransInterQueere Salon ist eine Kooperation zwischen TrIQ TransInterQueer e. V. und der Volksbühne Berlin. Die Reihe möchte dabei mehr sein als nur Plaudereien auf der sunny side of the street: ein Ausdruck für Gender-Politik und ein Plädoyer für eine gesellschaftliche Offenheit. Diverse Lebensweisen existieren keineswegs am Rand – wo Minderheiten gerne abgestellt oder vermutet werden –, sondern inmitten der Gesellschaft. Normalität heißt, jeder Mensch ist sein eigener Fall. TrIQ TransInterQueer e.V. ist in Berlin seit 2006 als soziales Zentrum und gemeinnütziger Verein in Politik, Kultur und Forschung aktiv und setzt sich für trans*, inter* und queer lebende Menschen in Berlin und darüber hinaus ein. Angeboten werden psychosoziale und rechtliche Beratungen sowie Fort- und Weiterbildungen, das Transgender-Radio, Räume für weitere Gruppenangebote und eine Bibliothek. Kooperation der Volksbühne Berlin mit dem TrIQ TransInterQueer e. V.

Kuratorin: Elodie Evers

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