Krass Kultur Crash Festival - Dr. Natasha A. Kelly: Am Ende von "Dasein": Eine afrodeutsche Reise in die Zukunft

Foto: Frederik Röh
Foto: Frederik Röh

18.05.2021 19:00 Uhr
Kampnagel, Hamburg

Während es für US-amerikanische Afrofuturist:innen zur gängigen Praxis geworden ist, Zukunftsprojektionen als Mittel zum Ausgleich der bestehenden Machtstrukturen zu verwenden, sind Schwarze Deutsche immer noch damit beschäftigt, das hiesige Leben zu überprüfen und die Erzählungen vergangener Generationen neu zu schreiben. Sie setzen sich nur langsam mit ihren verlorenen oder gestohlenen Geschichten auseinander und fordern die vorherrschenden Repräsentations- und Wissenssysteme heraus, lassen aber nur sehr zögerlich, die Welt wie wir sie kennen hinter sich. Wie der Afrofuturist Reynaldo Anderson vorschlägt, zeigt Dr. Natasha A. Kelly in diesem Vortrag wie sich eine Community, deren Vergangenheit und Gegenwart negiert wird, eine mögliche Zukunft jenseits des Eurozentrismus vorstellen kann. While it has become common practice for U.S. Afrofuturists to use projections of the future as a means of balancing existing power structures, Black Germans are still busy reexamining life here and rewriting the narratives of past generations. They are slow to come to terms with their lost or stolen histories and challenge the dominant systems of representation and knowledge, but are reluctant to leave behind the world as we know it. As Afrofuturist Reynaldo Anderson suggests, Dr. Natasha A. Kelly shows in this lecture how a community whose past and present are negated can imagine a possible future beyond Eurocentrism.


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