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Zoom: AmnAsia.2

Asiatischen Künstler:innen bekommen in Deutschland oftmals nur Aufmerksamkeit für ihre Werke, wenn sie über bestimmte Themen sprechen, in welche sie die deutsche Dominanzkultur einordnet, wie zum Beispiel Rassismus, Migration oder asiatische Kulturen. Die vielfältigen Arbeiten werden selten gefördert und überhaupt gezeigt. Das Asian Performing Artists Lab möchte das ändern und bietet Künsterler:innen eine Plattform. Die an der zweiten Ausgabe teilnehmenden Künstler:innen präsentieren ihre works in progress. ASK HELMUT


09.05.2021 18:00 Uhr
Berliner Ringtheater, Berlin
5,00-10,00€

AmnAsia.2 Zoom Performance + Q & A Asian Performing Artists Lab (APAL) bietet in Berlin/Deutschland lebende Künstler:innen mit asiatischem Hintergrund eine Plattform für künstlerische Austausche, Kollaborationen und Experimenten.

APAL findet zwei Mal pro Jahr in Kooperation mit Berliner Ringtheater statt und jede Ausgabe wählt 5 Projekte aus den eingegangenen Bewerbungen der öffentlichen Ausschreibung aus.

Die beteiligten Künstler:innen der 2. Ausgabe sind Avrina Prabala-Joslin (India), Michiyasu Furutani (Japan), Nine Eglantine Yamamoto-Masson (Japan/France), Thủy-Tiên Nguyễn (Germany) und Wang Ping-Hsiang (+Tien Yi-Wei and Sum Sum) (Taiwan).

Nach intensiver Zusammenarbeit im Rahmen einer viertägigen Residenz präsentieren die beteiligten Künstler*innen ihre works in progress mit anschließendem Publikumsgespräch in dieser Ausgabe auf Zoom.

Die asiatischen Künstler:innen bekommen oftmals nur Aufmerksamkeit für ihr Werk, wenn sie über bestimmte Themen sprechen, welche die deutsche Mehrheitgesellschaft für sie vorgesehen hat, wie zum Beispiel Rassismus, Migration oder asiatische Kulturen. Die vielfältigen Arbeiten werden selten gefördert und gezeigt.

Deshalb versucht APAL Künstler:innen mit asiatischem Hintergrund zu unterstützen, Werke zu schaffen, die ein breiteres Spektrum asiatischer Darstellungen und Stimmen hervorbringen, und einen selbstbestimmten Raum zu eröffnen, um ihre Themen und ihre Ästhetik zu entwickeln.

Asian Performing Artists Lab (APAL) 2. Edtion English Asian Performing Artists Lab (APAL) offers Berlin/Germany-based artists with asian background a platform for creative exchanges, collaborations and experiments.

APAL takes place in cooperation with Berliner Ringtheater twice a year and each edition selects 5 projects from the applications submitted to the Open Call.

The participating artists of the 2nd edition are Avrina Prabala-Joslin (India), Michiyasu Furutani (Japan), Nine Eglantine Yamamoto-Masson (Japan/France), Thủy-Tiên Nguyễn (Germany) und Wang Ping-Hsiang (+Tien Yi-Wei and Sum Sum) (Taiwan). After the participating artists work together intensively over a four-day residency, they will present their works in progress this time on Zoom which follows by a discussion with the audience.

Asian artists often only get attention for their works, when they talk about certain topics, which are expected by the German majority, such as racism, migration, asian roots, etc. Their manifold artistic works are seldom funded and shown. One of the aims of the Asian Performing Artists Lab (APAL) is to support artists with an Asian background to create works that bring out a broader spectrum of Asian performances and voices, and to open up a self-determined space to develop their topics and aesthetics.


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Berliner Ringtheater

Laskerstraße 5, 10245 Berlin

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