FOTO: © Nuschin Rawanmehr (c) Josef Beyer

Habibi Kiosk

TAGESTIPP

Ein Ort für alle Habibis im Internet: In dieser Eventreihe treffen die Münchener Kammerspiele und das Goethe-Institut aufeinander. Hier sprechen Künstler:innen über München, internationale Geschichte und die Zukunft der Kreativschaffenden. Talks, Konzerte, Radioshow und Ausstellung. Es geht um einen konstruktiven Diskurs aus dem Fenster in der Maximilianstraße straight in unser Herz.

Das sagt der/die Veranstalter:in:

ALLE INFOS: https://www.muenchner-kammerspiele.de/habibi/ Veranstaltungen Die Mittwochs-Reihen aus dem Habibi Kiosk in Kooperation mit dem Goethe-Institut e.V.: Dr. Bergs Ferndiagnosen – Online-Praxis mit Fabian Moraw und Gästen Jeden ersten Mittwoch im Monat um 18:00 Uhr The fittest will survive? Talk von und mit Nuschin Rawanmehr und Gästen Jeden zweiten Mittwoch im Monat um 18:00 Uhr Dies Das Talk von und mit Tuncay Acar und Gästen Jeden dritten Mittwoch im Monat um 18:00 Uhr Habibi Goethe Eine performativ-internationale Diskussionsreihe von und mit dem Goethe-Institut e.V. Moderation: Rania Mleihi Jeden vierten Mittwoch im Monat um 18:00 Uhr Freitagsprogramm: Habibi Keks Radioshow Live-Aufzeichnung, alle zwei Wochen Freitags beginnend ab 12.2. immer um 20-24 Uhr Von und mit Rania Mleihi & Sebastian Reier und Gästen Erscheint auf http://www.discotehran.nyc / https://www.instagram.com/discotehran.nyc/ Habibi Gig Streaming-Konzertreihe. Von und mit Gästen Jeden zweiten und vierten Freitag um 18:00 Ausstellung: Through a window Eine Sammlung digitaler Kunstwerke der syrischen Künstlerin Sulafa Hijazi 9. Dezember 2020 bis März 2021 Habibi Kiosk: Maximilianstraße 28, 80539 München Habibi ist ein arabisches Wort und bedeutet in etwa „Schätzchen“. Hier wird noch mit den Augen gelächelt. Für’s Erste nur durch’s Fenster. Aber immerhin. Wir haben noch zu wegen Corona, aber das Fenster geht zur Stadt. Durch’s Fenster strömen Einflüsse nach Außen, aber auch hinein. Wenn wir schon fragen: „Wer oder was ist die Stadt?“, dann brauchen wir Antworten und Erzählungen. Und zwar von allen. Aber wie soll das gehen in Pandemie-Zeiten? Gemeinsam mit dem Goethe-Institut erforscht der Habibi Kiosk die Frage, wie eine Gemeinschaft mit aktiver Teilhabe funktioniert, wenn der Kiosk niemanden reinlassen darf. Wie kommen wir zusammen bei allen Abständen und Unterschieden? Und an Orte, wo wir uns sonst aufhalten? Gemeinsame Ziele können nur formuliert und angegangen werden, wenn wir uns gemeinsam darüber unterhalten. Und das können wir vorerst nur im digitalen Raum. Hier bereiten wir vor, was der Kiosk eines Tages werden soll. Ein Raum für viele Perspektiven. Ein Raum für Fehlerkultur – denn gemeinsames Lernen voneinander heißt auch, dass Fehler erlaubt sind. Dass wir gemeinsam Fehler riskieren und gemeinsam mit den Folgen dieser Fehler umgehen: Von Kunst bis Pflanzenkunde, Diskurs bis Erinnerung, Übersetzung bis Fehlübersetzung. Der Kiosk wird auch zur Plattform für Musik abseits der Leitkultur und lädt DJs und MusikerInnen aus aller Welt und aus München ein – von Radio bis Tanztee bis Konzert oder Videoinstallation, Vinyltalk bis Stadtgespräch. Lokale Expert*innen präsentieren lokale Expert*innen: Deren Stimmen werden in der Stadtgesellschaft noch nicht ausreichend wahrgenommen. Ihre Kunst sollte Teil der Erzählung einer Stadt wie München sein. Aber auch die internationalen Geschichten der Stadt finden ihren Platz hier, aus der Welt nach München und zurück. Was bewegt Künstler*innen, die hier arbeiten, aber nicht von hier sind? Welche Verknüpfungen gibt es in die weltweite Kunst-Sphären? Und wie reagiert das Münchner Kindl hierauf? Habibi will die verschiedenen Erzählstränge der Stadt zu neuem Wissen zusammenführen und gemeinsam mit Partnern Zukunft entwickeln. Der Habibi Kiosk ist ein durchlässiges Fenster in die Kammerspiele. Mit der Betonung auf lässig.

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