TV PARTY - EIN KESSEL PUNK


27.02.2021 20:00 Uhr
Knust, Hamburg

Quelle: HAMBURG_TOURISMUS

Anstelle einer Ticket-Einrichtungsgebühr geht 1,00 € je Ticket an die Clubstiftung. http://stiftung-private-musikbuehnen-hamburg.de/ KNUST LIVE STREAM Ein Kessel Punk: Punkrock, Schnaps und Solidarität Man kann die erste Folge von Ein Kessel Punk, der selbsternannten "TV-Party" live aus dem Knust getrost als Höhepunkt einer stetigen Entwicklung sehen. Der Entwicklung von PUNKROCK HAMBURG nämlich, einer losen Verbindung von befreundeten Punkerinnen und Punkern, die sich vor allem in Konzertbesuch, Hamburger Fussball gucken und Biergenuss übte. Seit einigen Jahren aber ist aus daraus eine Gruppe geworden, die vom Konsumieren immer mehr ins Machen kam. Es begann aus einer Laune heraus mit mit einzelnen Konzerten, ging weiter mit u.a. Punk-Bowlingturnieren und dem „ersten Punkrock Hamburg Festival der Welt" und entwickelte sich immer weiter – vor allem, seitdem die Club-Kultur in Hamburg stillsteht. 2020 war für PUNKROCK HAMBURG das Jahr selbstveranstalteter Sitzkonzerte im Knust (solang es noch ging), Livestreams aus dem Knust (als dann nichts mehr ging) und einer legendären Silvestergala. Und weil es ja irgendwie weitergehen muss, wurde halt jetzt gemeinsam mit den Machern des Knust das Konzept zu Ein Kessel Punk erfunden: Die Wiederauferstehung der großen Samstagabend-Unterhaltung, inklusive Livemusik, Interviews und Überlänge. Folge eins war ein Fest für alle Beteiligten ­­­– die stetig stärker angetüterten Moderatoren ebenso wie die stetig stärker angetüteterte, mitchattende Gemeinde vorm Bildschirm. Im Kern ging es natürlich um Musik, sie wurde aufgelegt und live gespielt, aber es wurde auch über sie geredet. Zum Beispiel beim Interview mit Christof Jessen von Michelle Rercords. In diesen Momenten bekam der Kessel Punk plötzlich etwas sehr Berührendes, weil klar wurde, dass die Hamburger Off-Kultur ihre Hoffnung im Moment vor allem aus einem zieht: der Solidarität untereinander. Und so lässt es sich entschieden sagen, dass dieses irgendwie warme und gute Gefühl, das Ein Kessel Punk an diesem Abend hervorrief, eben nicht nur von den vielen Schnäpsen kam. Die zweite Ausgabe am 27.02. ab 19.30 dürfte dem in nichts nachstehen: Interviews mit einer Auszubildenden aus dem Molotow, der Siebdruckerei Impressador aus Blankenese, dem Backline-Verleih Rückkopplung aus St. Pauli und Ritchy & Ronny vom K-Klangstudio in Altona stehen auf dem Programm, dazu Livemusik von Abramowicz Acoustic und Ritchy Fondermann, und Journalist Alf Burchardt spricht über sein hervorragendes Buch "Hamburg Calling", das die Subkultur der Hansestadt zwischen 1979 und 1985 beleuchtet. Spätestens da dürfte klar werden, wie sehr Hamburg seit jeher von eben jener Subkultur gelebt hat und bis heute lebt. Und wie wichtig es ist, sie am Leben zu halten. Ein Kessel Punk kann dabei durchaus hilfreich sein. Einlass: 19:30 Uhr


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Knust

Neuer Kamp 30, 20357 Hamburg

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