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Elizaveta Bam

Eine junge Frau wird zu unrecht eines Verbrechens beschuldigt. Die vage Vermutung löst sich schnell in Luft aus, die Situation eskaliert. Christian Weise stellt in seiner Interpretation die Frage an den Text: "Wenn die herrschende Ideologie absolute Gleichförmigkeit verlangt, wie kann oberflächliches Geplapper zum Instrument der Kritik werden?" ASK HELMUT


27.02.2021 19:30 Uhr
Maxim Gorki Theater, Berlin

Quelle: BERLIN_BUEHNEN

Die junge Elizaveta Bam hat sich in ihrem Zimmer eingesperrt, weil sie wegen eines »abscheulichen Verbrechens« verhaftet werden soll. Ihre beiden Verfolger wollen sie dem Gesetz ausliefern, ohne ihr einen Grund nennen zu können.
Die vage Vermutung, dass sich hier nun eine realistische Krimi-Tragödie entfalten könnte, löst sich schnell in Luft auf. Die Situation gerät völlig aus den Fugen und die zu Beginn existentielle Gefahr schlägt in ein clowneskes Spiel um.

Christian Weise befragt mit dem Exil Ensemble einen der wichtigsten Texte des absurden Theaters auf seine Doppelbödigkeit: Wenn die herrschende Ideologie absolute Gleichförmigkeit verlangt, wie kann oberflächliches Geplapper zum Instrument der Kritik werden?

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Premiere: 14. April 2018

Eine Produktion des Maxim Gorki Theater, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, die LOTTO-Stiftung Berlin und die Stiftung Mercator. Aufführungsrechte beim Rowohlt Theater Verlag, Reinbek bei Hamburg, Deutsche Übersetzung Alexander Nitzberg

Fotos: Ute Langkafel


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Maxim Gorki Theater

Programm

Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin

+493020221-115

www.gorki.de

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