FOTO: © © arolsen-archives.org

#everynamecounts: multimedia installation

TAGESTIPP Ah_Art

Am internationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus bringt diese beeindruckende Medieninstallation die Erinnerungen ins Jetzt. Projiziert werden die Namen von NS-Opfern an die Fassade der Französischen Botschaft. Die Installation soll auf die dazugehörige Initiative aufmerksam machen: den Verfolgten des Nationalsozialismus ein digitales Denkmal zu errichten. Die Projektion kann entweder beim Spazierengehen oder im Live Stream betrachtet werden.

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Am 21. und am 27. Januar 2021 könnt ihr die Medieninstallation hier (https://arolsen-archives.org/lernen-mitwirken/ausstellungen-kampagnen/everynamecounts/medieninstallation/) im Live-Stream sehen (jeweils 17.00 bis 22.00 Uhr). Die eindrucksvolle Medieninstallation bringt anlässlich des 27. Januar 2021, dem internationalen Gedenktag für den Holocaust und die Opfer des Nationalsozialismus, die Erinnerung ins Jetzt. Sie projiziert Namen von NS-Opfern und die Crowdsourcing-Initiative #everynamecounts ins Berliner Stadtbild und in die Öffentlichkeit. Wir rufen mit dieser digitalen Veranstaltung dazu auf, uns bei #everynamecounts zu unterstützen. #everynamecounts ist eine Initiative der Arolsen Archives – mit dem Ziel den Verfolgten des Nationalsozialismus ein digitales Denkmal zu errichten. Damit auch zukünftige Generationen sich an die Namen und Identitäten der Opfer erinnern können. Es geht zudem um unsere heutige Gesellschaft. Denn der Blick zurück zeigt uns, wohin Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus führen. -> https://arolsen-archives.org/lernen-mitwirken/ausstellungen-kampagnen/everynamecounts/ Erinnerung und Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus folgen oft steifen Ritualen, mit denen jüngere Generationen wenig anfangen können. -> Erfahre hier mehr: https://www.zooniverse.org/projects/arolsen-archives/every-name-counts?language=de Die Crowdsourcing-Initiative #everynamecounts bietet einen neuen und sehr direkten Weg, sich aktiv mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und durch die Mitarbeit ein Zeichen zu setzen: für die Erinnerung an die NS-Opfer und für Respekt, Vielfalt und Solidarität. Die Initiative #everynamecounts und das digitale Denkmal für die NS-Opfer visualisieren, den Übergang von der analogen in die digitale Welt darstellen, unser Archiv seine enorme Datenmasse erlebbar machen: Keine einfache Aufgabe, die wir den Medienkünstlern von URBANSCREEN gestellt haben. Sie gingen mit historischem Verständnis und einem treffsicheren Gefühl für Digitales im öffentlichen Raum an das Projekt.

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