FOTO: © David Baltzer

Video: Diaspora Europa: Sinti_ze Jazz

TAGESTIPP Konzert Konzert

Sinti-Jazz, Klassik, Pop und Bossa-Nova, Klassik und Jazz, kombiniert mit Gypsy-Sounds gespielt von Menschen für die Europa gleichermaßen Teil von sich aber auch Ausgrenzung und Differenzerfahrungen bedeutet. Der Fokus liegt auf den Communities selbst und erlaubt eigene Sichtweisen und Narrative in Bezug auf Europa und seine Geschichte.

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Konzert: https://www.volksbuehne.berlin/de/programm/digital/11644/diaspora-europa-sinti-ze-jazz Zum Auftakt laden wir stilprägende Stimmen und Formationen des europäischen Sinti-Jazz ein. Neben dem Janko Lauenberger Quartett spielen das Rosenberg Trio, das Django Reinhardts Musik um Klassik, Pop und Bossa-Nova erweitert. Sandro Roy & Jermaine Landsberger Trio feat. Giovanni Weiss spielen Klassik und Jazz, kombiniert mit Gypsy-Sounds. Last but not least mit dabei: Die britische Sängerin Riah Knight, begleitet von Jazzpianist Doron Segal, und die deutsch-nigerianische Afro-Sintezza Tayo Awosusi-Onutor, die mit ihren virtuosen Stimmen die Berliner Romnja-Jazz-Szene aufmischen. Diaspora Europa Online am 10.12.20 und 27.01.21 Kuratiert von Shelly Kupferberg und Tímea Junghaus In Kooperation mit dem European Roma Institute for Arts and Culture e. V. (ERIAC) Allesamt haben sie eine Geschichte in Europa und sind Teil und Kultur dieses Kontinents. Doch gleichermaßen vereinen sie auch Ausgrenzung, Differenzerfahrungen, Verklärung und Diffamierung: Diaspora Europa vereint unterschiedliche zeitgenössische Perspektiven von Rom*nja, Sinte*zza und Jüd*innen auf das Hier und Jetzt. Ursprünglich zum 8. und 9. Mai geplant, sollte Diaspora Europa – gemeinsam mit dem Projekt Die Ermittlung 2020 nach Peter Weiss über den Auschwitz-Prozess in Frankfurt/Main – zu einer künstlerischen Auseinandersetzung anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung vom deutschen Nationalsozialismus und des Europa-Tages einladen. Wir sehen mit Erschrecken, wie schnell sich in einem krisenhaften Jahr wie 2020 alte, auch bereits totgeglaubte Vorurteile wie ein Gespenst in gesellschaftliche Diskurse mischen. Diaspora Europa legt den Fokus darauf, die Communities selbst dazu Stellung nehmen zu lassen, eigene Sichtweisen und Narrative in Bezug auf Europa und seine Geschichte zu präsentieren. Dafür haben die Journalistin Shelly Kupferberg und die Leiterin des European Roma Institute for Arts and Culture (ERIAC) Tímea Junghaus Künstler*innen unterschiedlichster Genres eingeladen, um ihre Arbeiten zu zeigen. Erinnerungserzählungen, Identitäten, Verortungen, Befragungen und Visionen zum Zusammenleben in Europa werden kaleidoskopartig in Form von Performances, Gesprächen und Musik präsentiert, zur Diskussion gestellt und letztlich zelebriert. Hier soll es darum gehen, Schnittmengen gemeinsamer Erfahrungen zu artikulieren und – rund um den Tag der Menschenrechte am 10. Dezember sowie den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar – mit gemeinsamer Stimme in Vielfalt in einen Dialog mit dem Publikum zu treten. Mit freundlicher Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung

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