FOTO: © Franck V.

Das Festival für selbstgebaute Musik

TAGESTIPP Helmuts-List-Berlin

Der Name ist Programm: Abseits von Mainstream und Trends wird hier ein buntes Potpourri aus Installationen, Konzerten, Lectures und Workshops geboten. Das RAW-Gelände wird zum Spielplatz der experimentellen Art - zum Mitbauen, Mitmachen, Tüfteln und Entdecken für groß und klein. Hier versteht man wie Musik funktioniert. Ihr könnt einen musikalischen DIY-Bausatz für ein sogenanntes Recyclophone gewinnen - Mehr Infos in der Beschreibung!

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Mit: Gebrüder Teichmann, Gamut Inc, Moritz Geist, Tina Tonagel, Tom der Trommler, Katrin Caspar, Manos Tsangaris, Kollektiv Eigenklang, Kollektiv Artes Mobiles, Atonor, F.S. Blumm, tausendpixelkurzekante, Lorenz Blaumer, Esels Alptraum, Schneiders Laden, de-obsoleszenzer_ia- tor, Karl Heinz Jeron, PAPRYKALABA u.v.a. Das Festival 2020 erprobt den Stadtraum als klingende Bühne, testet Musik als Partizipationsformat und fragt, wie politisch der Selbstbau ist. Dabei ist das Festival Plattform für Expert*innen und musikalischer Spielplatz für alle Musikbegeisterten in einem: Fassadenkonzerte, singende Toiletten oder Mitmachgemüseorchester! Dieses Jahr findet es natürlich unter ganz anderen Bedingungen statt. Zum einen unter Berücksichtigung der durch den Covid-19 Virus hervorgerufenen Einschränkungen, aber vor allen Dingen mit Fokus auf die sich daraus ergebenden Möglichkeiten: Erprobte Strategien und Grundideen des Festivals, wie DIY, DIT, Learning by Doing, experimentelle Ansätze und Improvisation können auch zur Lösung aktueller Probleme beitragen - Das Festival als Future Lab, denn durch die permanente Suche nach anderen Präsentationsformaten wie Fassadenbespielungen, Open Air Ausstellung und Kopfhörermusik kann Kunst auch in Zeiten von Kontaktbeschränkungen ein Publikum finden. Das sympathische Festival, das vor einem Jahrzehnt als Kiezfest in Moabit seinen Anfang nahm, findet dieses Jahr an zwei stadtpolitisch sehr interessanten Orten, dem Haus der Statistik und dem RAW-Gelände, statt. Diese Entwicklung bietet neue Perspektiven: Fragen nach Transformationsräumen, möglichen Partizipationsformaten und der politischen Relevanz von selbstgebauter Musik rücken dabei in den Fokus. Selbstgebaute Musik bedeutet nämlich auch, sich Freiräume zu suchen und anzueignen, wo vermeintlich keine mehr sind. Durch langfristige Projekte mit Künstler*innen wie Gamet Inc, Gebrüder Teichmann oder der Band Atonor zu diesen Themen, aber auch mit eigenen Installationen des Selbstgebaute Musik Kollektivs, sollen die Orte aus musikalischer Perspektive untersucht werden: So wird es zum Beispiel ein singendes Pissoir für Frauen geben, das mit einem Augenzwinkern für die katastrophale Toilettensituation des RAW-Geländes sensibilisiert. Außerdem wird es in diesem Jahr die Kooperation mit dem bekannten Friedrichshainer Straßenfest Suppe und Mucke geben, die mit zahlreichen Suppenständen von stadtpolitischen Initiativen die Anwohner*innenschaft vernetzt. Mehr Infos unter selbstgebautemusik.de fb event https://www.facebook.com/events/218293896144483/ präsentiert von ASK HELMUT, Arts Of The Working Class, reboot.fm, taz - die Tageszeitung, Jungle World, Digital In Berlin und amSTARt Das Recyclophone: https://www.recyclophone.de/

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