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BAU#2

Tanz, Tanztheater, Performance, Performance

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Jan Middendorp

Sun 28.06.2020 20:00 + 2 dates
Acker Stadt Palast, Berlin

Die Performance-Reihe BAU - Choreography of Thinking basiert auf Forschungen, die den instinktivsten Teil des Menschen, einschließlich seines Unterbewusstseins, sowie die bewusste Wahrnehmung der Realität untersuchen. Diese Erkundung wurde 2013 begonnen und hat zu einer Arbeitsmethode geführt, die auf Tanz und andere darstellende Künste anwendbar ist. Es konzentriert sich auf die unsichtbaren Verbindungen zwischen Körper und Geist, die in Echtzeit durch die Interaktion zwischen dem Darsteller und den Zuschauern in einer Art Dialog zwischen ihren jeweiligen Innenräumen aktiviert werden. Im Laufe der Zeit wurde diese Praxis in einen präzisen stilistischen Ansatz umgewandelt, der das Publikum in den Mittelpunkt der Untersuchung stellt und die notwendige und entscheidende Polarität jeder Aufführung demonstriert. Die zentrale Frage, die in gewisser Weise säkular mystisch ist: „Was bedeutet es, gleichzeitig in Materie und Nicht-Materie zu existieren? Ist es möglich, einen Modus zu finden, einen Raum, der die Wahrnehmung der Einheit zwischen diesen beiden Bedingungen erleichtert?"

Die BAU #2 setzt die in der BAU #1 begonnene Forschung fort und untersucht eingehend die Prozesse, die zwischen Denken und Wahrnehmung auftreten, wenn sie in einem gemeinsamen Raum stattfinden. und wie diese zu einer physischen Exposition werden können, sowohl bei denen, die handeln, als auch bei denen, die sie beobachten. Insbesondere möchte BAU #2 ein Bereich für die Überprüfung eines mentalen Zustands sein, der es dem Körper ermöglicht, sich in einer bestimmten Frequenz an der Grenze zwischen Rationalität und Unbewusstem zu bewegen und den Rhythmus und Zustand zu finden, der es dem Darsteller ermöglicht ein mögliches Gleichgewicht zwischen Denken und Wahrnehmung einzubeziehen. Der kreative Prozess basiert auf der Entwicklung von Praktiken, die darauf zielen, das "Bewusstsein des Körpers" und das "Bewusstsein des Geistes" zu erweitern und vom Ritual zum Performativen überzugehen. Diese Praktiken - "Meditation des Denkens", "Meditation des Körpers", "Meditation der Stimme" - erzeugen bestimmte Zustände, die eine performative Präsenz und eine bestimmte choreografische Sprache erzeugen. Gleichzeitig stützt sich der Prozess auf Theorien zu mentalen und physischen Prozessen, die in der Bioenergetik behandelt werden (Lowen). Diese Kreation nimmt Gestalt an und verändert sich in der Begegnung mit der Öffentlichkeit. Die Elemente Wort, Stimme, Körper und Licht erzeugen einen echten choreografischen Code, der darauf abzielt, eine Realität zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, dem Materiellen und dem Immateriellen zu schaffen. BAU #2 ist letztendlich eine rituelle Bewegung.


Source: Berlin Bühnen

Acker Stadt Palast

Program

Ackerstr. 169/170 , 10115 Berlin

+4930-441-0009

www.ackerstadtpalast.de

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