FOTO: © Volksbühne Berlin

Im Auge der Libelle

TAGESTIPP Ah_Stage

Eine Webserie des vielseitigsten deutschen Intellektuellen Alexander Kluge - Jeden Freitag mit einer neuen Bewegbild-Konstellation, die die Beziehungen zwischen Kunst und Geschichte, Wissenschaft und Kultur, Geopolitik und Fiktion erforscht und via der Volksbühnen-Website einzusehen. Ein Muss für alle Visionäre und Nostalgiker!

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Seit 2017 leisten Alexander Kluge und seine Entwicklungsgesellschaft für TV-Programm dctp.tv mit Im Auge der Libelle einen regelmäßigen Beitrag zum Programm der Volksbühne. Im Auge der Libelle ist eine Webserie - jeden Freitag wird eine neue Folge präsentiert. Im Auge der Libelle steht für eine neue Konstellation in Kluges Bewegtbildwelt, die die Beziehungen zwischen Kunst und Geschichte, Wissenschaft und Kultur, Geopolitik und Fiktion erforscht. Im Auge der Libelle hat kein Archiv: Jede Folge ist eine Woche lang auf der Website der Volksbühne zu sehen und wird in der darauffolgenden Woche durch eine neue ersetzt. Im Auge der Libelle schlägt eine Brücke zwischen den verschiedenen Facetten des kulturellen Lebens der Volksbühne - einen Blick in die Vergangenheit, einen in die Zukunft gerichtet. Autor und Filmemacher Alexander Kluge ist eine der führenden intellektuellen Stimmen in Deutschland. Seine Forschung und Praxis drehen sich um Film, Literatur, Sozialtheorie, Filmtheorie, Fernsehprogramme und politischen Aktivismus an verschiedenen kulturellen Fronten. Konzept, Regie: [Alexander Kluge](https://www.volksbuehne.berlin/de/kuenstler-innen/852/alexander-kluge) Produziert von: dctp TV, Düsseldorf Kurator: [Giulio Bursi](https://www.volksbuehne.berlin/de/service/team/246/) [large]Folge 120 Kammersänger Alwin Gigli unter SARS-Verdacht! 23 Minuten Die Globalisierung treibt die Heldentenöre von Flughafen zu Flughafen. Kein Wunder, dass sie sich infizieren. Auf Anordnung des Intendanten muss Kammersänger Alwin Gigli, der stark hustet und schnupft, Mundschutz tragen. Für den Abend ist sein Einsatz unentbehrlich. Das Stück, in dem er zu singen hat, spielt in einem Irrenhaus. So ist die Maskerade nicht auffällig. Mit Peter Berling [large]Archiv: Folge 102 FLUCHT AUF DIE HARTE TOUR / Reporter Wolfgang Bauer undercover auf den Spuren von Terror und Flucht übers Meer 45 Minuten Wolfgang Bauer, Reporter der ZEIT, erforschte die Praxis von Schleuserbanden im Mittelmeer, indem er sich mit einem Gefährten undercover an einer Flucht beteiligte. Am eigenen Leib lernte er die Praktiken und vor allem die Kämpfe rivalisierender Schlepperbanden kennen, die einander die lukrative Beute, die Flüchtlingsgruppen, entführen, gegen einen Aufpreis zurückgeben, und so ihre Rendite erhöhen. Der Preiskampf findet die ganze Zeit über statt und kann auch zum Scheitern der Fluchtschiffe führen. Es gibt wenig Augenzeugenberichte deutscher Journalisten, direkt aus dem Fluchtgeschehen. Erst durch das Augenzeugnis wird die "harte Tour" deutlich, aus der die Flucht besteht. Am Tag, an dem wir mit Wolfgang Bauer sprechen, reist er bereits zu einem neuen Einsatz in Nigeria. Dort geht es um den Terror der Boko Haram im Nordosten des Landes. Nach den Beobachtungen Wolfang Bauers ist dieser Terror nicht nur islamisch begründet, sondern besitzt ältere stammesgeschichtliche Gründe. Im 10. Jahrhundert gab es in dem Gebiet, auf dem heute Terror herrscht, blühende Königreiche, die mit denen der Ottonen und dem Reich Barbarossas in Europa gleichzeitig existierten. Wolfgang Bauer berichtet.​

Hol dir jetzt die ASKHELMUT App!

Sei immer up-to-date mit den neuesten Veranstaltungen in Berlin!