FOTO: © Hannah Sopp

[adore no truth] - Theatrales Philosophieren nach Theodor W. Adorno

TAGESTIPP Ah_Stage

Das sagt der/die Veranstalter:in:

In seinem Werk ›Minima Moralia‹ betont Adorno zum einen die besondere Bedeutung der menschlichen Urteilskraft, mit deren Hilfe wir das »richtige« Leben vom »falschen« unterscheiden können. Zum anderen beschreibt er anhand der philosophischen Analyse von Alltagsbeobachtungen, wie dominant dieses »falsche« Leben in einer Konsumgesellschaft ist – eine Gesellschaft, die uns bis ins Privateste bestimmt. Adornos »Reflexionen aus dem beschädigten Leben« sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts nachgegangen und haben sie im Hinblick auf aktuelle Bezüge zu ihrem eigenen Leben untersucht. Dabei nutzten sie das Verfahren des theatralen Philosophierens zur Deutung des Textes, um ihre Ideen nicht nur in Diskussionen, sondern auch in selbst entworfenen Szenen auszudrücken. Entstanden ist so die experimentell-performative Deutung eines philosophischen Textes - eine Performance auf den Spuren Adornos, die zum Nachdenken, Mitdenken und anders Denken einlädt.  

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